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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

—F 
Zweiundzwanzigstes Buch. 
kalisch, und zwar ausschließlich fürstlich geworden. Denn fast 
nur die Fürsten kontrahierten schwebende Anleihen; die Städte 
und andere öffentliche Gewalten taten es nur in äußerster Not, 
während sie sonst, und so namentlich die Städte, bei der her⸗ 
kömmlichen soliden Ausgabe von Rentenbriefen blieben: so hat 
z. B. Nürnberg nur einmal im Markgrafenkriege, als rasch 
ungewöhnliche Geldmittel flüssig gemacht werden mußten, eine 
schwebende Anleihe aufgenommen. 
Innerhalb des fiskalischen Geldverkehrs aber ergab sich 
bald eine für Oberdeutsche und Genuesen, im weiteren Sinne 
aber überhaupt für Deutsche und Italiener verhängnisvolle 
Entwicklung. Während nämlich die deutschen Fürsten auf den 
internationalen Geldmärkten wenig Anleihen aufnahmen, da 
sie nicht den entsprechenden Kredit genossen, und während damit 
Deutschland auf diesen Märkten ebensowenig in Betracht kam 
als Italien, versuchten Frankreich und England, ihr Finanz⸗ 
wesen immer mehr zu nationalisieren. Für das deutsche und 
auch das italienische Kapital blieben daher, wenn auch nament⸗ 
lich an Frankreich noch lange geliehen wurde, je länger, je 
mehr doch nur Portugal und vor allem Spanien große Kunden, 
denn dort gab es nur wenige Kapitalisten, die der Regierung 
des Landes mit größeren Anleihen dienen konnten und wollten. 
Nun stellte es sich aber bald heraus, daß insbesondere 
Spanien der unsolideste und kreditunwürdigste aller Staaten 
war: nicht weniger als sechsmal während des Verlaufes noch 
nicht eines vollen Jahrhunderts, 1557, 1575, 1596, 1607, 
1627, 1647, hat es Staatsbankrotte erlebt und Zwangs— 
konsolidationen durchgeführt. 
Bedarf es da noch einer genaueren Schilderung der Rück— 
wirkung dieser Vorgänge auf den deutschen Nationalreichtum? 
An Spanien, in zweiter Linie auch an Frankreich hat die 
Nation den größten Teil der Summen verloren, die sie die 
blühenden Zeiten ihrer Volkswirtschaft im 14. und 15. Jahr— 
hundert hatten ersparen lassen. 
Die erste Periode dieser Verluste wurde eigentlich schon 
mit dem Jahre 1552 eingeleitet: damals begann jener erste
	        

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Die Wasserversorgung in Bayern Nach Dem Stande Vom 1. 1. 1928. Lindauer, 1930.
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