Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

AU 
Diz Entstehung der exakten Wissenschaft. — Galilei, 
Jes neuen Weltsystems sieht, von allen Seilen und mit allen 
Mitteln bekämpft werden, wie selbst der Zweifel an der subjek- 
ven Wahrhaftigkeit Galileis sich hervorwagt und immer von 
neuem laut wird. Nicht nur die Gegner der Copernikanischen 
Lehre, auch ihre festesten und frühesten Anhänger, wie Keplers 
Tübinger Lehrer Maestlin, sind in diesem Verwerfungsurteil 
ainig. An Kepler selbst drängt sich immer von neuem die Zu- 
mutung heran, sich bestimmt gegen die neuen Ergebnisse zu er- 
klären; ja ein früherer Schüler von ihm, Martin Horky, glaubt 
sich durch eine Schmähschrift, die er gegen Galilei richtet, seinen 
Beifall verdienen zn können. Sogleich indes bricht Kepler jede 
Gemeinschaft mit ihm ab: nichts könne ihm schmerzlicher 
sein — schreibt er in seinem ersten Briefe — als das Lob eines 
Mannes, der in seiner Beurteilung Galileis sein Unvermögen, 
wahre geistige Grösse zu schätzen; so offen bekundet habe. Und 
es bleibt nicht bei dieser persönlichen Annäherung: sondern es 
irängt ihn dazu, öffentlich für den Charakter Galileis und für 
lie Wahrheit seiner Beobachtungen Zeugnis abzulegen. Er setzt 
sofort sein ganzes wissenschaftliches Ansehen für dieses Ziel ein: 
noch ehe er das neue Instrument mit eigenen Augen geprüft hat, 
ist er — der als der Begründer der modernen Optik die theore- 
schen Grundlagen der Entdeckung sogleich durchschaut — von 
seinem Werte überzeugt und sucht ihn gegen die „grämlichen 
Krittler des Neuen“, denen alles unerhört heisst, was über die Enge 
des Aristotelischen Systems hinausliegt, zu verteidigen. In der 
schlichten Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit, die den Grundzug 
seines persönlichen und wissenschaftlichen Wesens bildet, gesteht 
er sogleich eigene, ältere Irrtümer ein, die nunmehr durch die 
neuen Erfahrungen berichtigt seien. Ein Zweifel an diesen aber 
kann ihm nicht aufkommen: schon der Stil Galileis bürgt 
ihm für ihre Sicherheit. Der Stil Galileis: das ist der Ausdruck 
und Reflex der methodischen Denkart. die Kepler als die seinige 
wiedererkennt.®) 
Diese Gemeinsamkeit bewährt sich zunächst in negativer 
Richtung in der Stellung, die Kepler sowohl wie Galilei zum 
herrschenden Schulsystem einnehmen. Es ist literarisch inter- 
essant zu verfolgen, wie beide sich gegenseitig die Waffen schmie- 
den und darreichen, mit denen sie die Ueberlieferung bekämpfen:
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.