Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

306 Die Entstehung der exakten VVissenschaft. — Galilei 
sammenfasst, deren Setzung einen bestimmten Effekt mit Not- 
wendigkeit in sich schliesst.12?) — 
Aus dem reinen mathematischen Begrifl der Bewegung leilet 
sich weiterhin — der Entwicklung entsprechend, die der Begritl 
der Materie nahm — der Gedanke und die Forderung ihrer un- 
veränderlichen Erhaltung ab. Die Entdeckung des Beharrungs- 
gesetzes hängt mit dem Ausgangspunkt und den Grundgedanken 
von Galileis Forschung innig und unverkennbar zusammen. 
Schon aus der Betrachtung dieses Zusammenhangs heraus sollte 
jeder Zweifel daran schwinden, ob Galilei die volle Einsicht von 
der Allgemeinheit und Tragweite seines neuen Grundsatzes be- 
sessen hat. Die Beweisgründe, die in neuerer Zeit dagegen ange- 
(ührt worden sind, beleuchten nur die geschichtlichen Schwierig- 
keiten, die sich dem Gewinn der neuen Erkenntnis entgegen- 
stellten, zeigen nur die mannigfachen psychologischen Vermitl- 
lungen und Vorstufen, die notwendig waren, ehe der Gedanke 
sich in voller Reinheit herauslösen konnte. So sehr es von 
historischem Interesse ist, diesen stetigen Gang der Entdeckung 
zu verfolgen: die Klarheit und Sicherheit des Ergebnisses, wie es 
uns vor allem in den „Discorsi“ entgegentritt, wird dadurch nicht 
berührt.!®) Die Ableitung, wie sie hier gegeben wird, kann 
wiederum als ein Musterbeispiel für das Verhältnis von Denken 
und Empfindung gelten. Von einer Vorbereitung, von einem 
Ansatz des Denkens geht die Untersuchung aus: es ist eine reine 
„Konzeption des Geistes“ an die die Frage sich richtet.!? Der 
Streit über den „empirischen“ oder „apriorischen“ Ursprung des 
Beharrungsgesetzes ist daher im Grunde müssig: denn so wenig es 
eines Wortes darüber bedarf, dass das Gesetz nur an den Tatsachen 
der Erfahrung zur Entdeckung kommen konnte, so deutlich wird 
auf der anderen Seite, dass eben jene Tatsachen selbst nicht der 
direkten Wahrnehmung blosslagen, sondern durch das Denken der 
„resolutiven Methode“ erst herauszusondern und zu gewinnen 
waren. In meisterhafter Weise hat Galilei diese Kunst der Analyse 
in der Kritik der Aristotelischen Auffassung der Wurfbewegung 
bewährt. Hier ist es, wie bekannt, das Medium, das zur Er- 
klärung der Fortsetzung der Bewegung herbeigezogen wird: beim 
Fortschleudern eines schweren Körpers wird zunächst die be- 
nachbarte Luft in schnelle kreisende Bewegung versetzt, die all-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.