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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

‚88 
Giordano Bruno. 
jenigen zwischen den Teilen der Quadratseite.®) Um somit die 
Grössenverschiedenheit der einzelnen Gebilde zu verstehen und 
zu bestimmen, werden wir auf den Begriff des „Intervalls“, damit 
aber mittelbar auf den reinen Raum, sofern er noch nicht als 
gegliedertes Aggregat von Einheiten gedacht ist, zurückverwiesen. 
Vergleichen wir Bruno an dieser Stelle mit der antiken Atomistik, 
so treten die Grundmomente und die Schranken seiner Denkart 
deutlich hervor. Auch Demokrit unterscheidet Volles und Leeres, 
den Gegenstand der Physik und der Geometrie, wie „Seiendes“ 
und „Nicht-Seiendes“; aber er wagt den kühnen und entschei- 
denden Satz, dass das gleiche Recht und der gleiche logische 
Anspruch, der dem Sein eignet, auch dem Nicht-Sein zukommt, 
dass beide somit für die Erkenntnis gleich unabhängige und 
gleich unentbehrliche Faktoren sind. Dem ‚substantiellen Dasein 
lritt der stetige geometrische Raum, als Quell möglicher Be- 
ziehungen, ebenbürtig zur Seite (s. ob. S. 32f). Für Bruno da- 
gegen ist das Minimum die Substanz der Dinge nicht nur, son- 
dern jedes Denkinhalts überhaupt. So muss er, weil es keine 
gleichen Objekte gibt, den exakten Begriff der Gleichheit 
verleugnen und aufheben, so muss er die höheren begrifflichen 
Gebilde, statt auf dem Wege der Definition und der gedanklichen 
Synthesis, durch sachliche Zusammensetzung und Verschmelzung 
aus den einfachen hervorgehen lassen. 
Dass hierbei aber das eigentliche logische Ziel, das die Lehre 
vom Minimum sich steckt, nicht erreicht wird, lässt sich wiederum 
an den eigenen Grundbestimmungen Brunos deutlich machen. 
Dieses war, wie wir sahen, darauf gerichtet, den komplexen 
Inhalt aus seinen einfachen Begriffskomponenten aufzubauen 
und entstehen zu lassen. Jetzt aber zeigt sich, dass die Elemente 
selbst, nicht minder als die physischen Dinge, eine unüberseh- 
bare Mannigfaltigkeit darstellen: es gibt ebensoviel qualitativ 
verschiedene Minima, als es verschiedene Spezies, ja ver- 
schiedene Individuen gibt.®) In strenger Sonderung und ohne 
die Möglichkeit einer gegenseitigen Ueberführung stehen die Ge- 
stalten der einzelnen Elemente einander gegenüber. Damit 
aber ist eine notwendige und unaufhebliche Vielheit gesetzt, 
von der nicht ersichtlich ist, wie sie aus dem ursprünglich 
Einen hervorgehen soll. Auch die Auskunft. dass nach dem
	        

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Unemployment in the United States. United States, Government Printing Office, 1930.
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