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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Umformung der „Stammbegriffe“. 
19 
richtung“ des Menschengeistes ein gegebenes und selbstverständ- 
liches Faktum, das wir dogmatisch an die Spitze stellen dürften? 
Oder bedeutet sie nicht gleichfalls eine Setzung und eine An- 
nahme, die die Erkenntnis macht, um in dem Getriebe ein- 
zelner „Tatsachen“ sich zurechtzufinden, um sich für ihre eigenen 
Zwecke eines Ausgangspunkts und eines Leitfadens zu Vver- 
sichern? Auch hier ist uns somit kein anderer Weg gelassen, 
als das Problem der Einheit der Geschichte — nach einem Goethe- 
schen Wort — „in ein Postulat zu verwandeln“. Je mehr sich 
dieses Postulat in der Erschliessung und Sichtung der besonderen 
Erscheinungen bewährt, umsomehr hat es sein Recht und seine 
„Wahrheit“ erwiesen. Blicken wir von hier auf die transscen- 
dentale Methode zurück, so begreifen wir nunmehr, mit welchem 
Recht sie ihrer Untersuchung eine bestimmte Phase und Aus- 
prägung des Denkens als Objekt zu Grunde legt, mit welchem 
Recht sie sich an die jeweilig reifste Entwicklung der mathema- 
tischen Naturwissenschaft wendet, um aus ihrer gegenwartigen 
Struktur zugleich den Aufschluss über die Bedingungen zu erhal- 
ten, die zu ihrer Entstehung mitwirkten. Dass das „Faktum“ der 
Wissenschaft seiner Natur nach ein geschichtlich sich entwickeln- 
des Faktum ist, darf und soll ihr dabei beständig gegenwärtig 
bleiben. Wenn bei Kant diese Einsicht noch nicht unzweideutig 
zu Tage tritt, wenn die Kategorien bei ihm noch als der Zahl 
und dem Inhalte nach fertige „Stammbegriffe des Verstandes“ er- 
scheinen können, so hat die moderne Fortbildung der kritischen 
und idealistischen Logik über diesen Punkt volle Klarheit ge- 
schaffen. Die Urteilsformen bedeuten ihr nur einheitliche und 
lebendige Motive des Denkens, die durch alle Mannigfaltigkeit 
seiner besonderen Gestaltungen hindurchgehen und sich in der 
Erschaffung und Formulierung immer neuer Kategorien belätigen. 
Je reicher und bildsamer sich diese Variationen beweisen, umso- 
mehr zeugen sie damit für die Eigenart und Ursprünglichkeit der 
logischen Funktion, aus der sie hervorgehen. ‘5 In diesem Zu- 
sammenhang wurzelt zugleich die systematische Aufgabe, die 
der Geschichte der Philosophie geslellt ist und die ihr, bei aller 
Versenkung in die Einzeltatsachen und bei allem Streben nach 
genauester Erschliessung und Wiedergabe der Quellen, dauernd 
lebendig bleiben muss. —
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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