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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Hypothesen der Physik. 
407 
und unserm Geist und unsrer Forschung eine bestimmte Richtung 
zu geben.57) -— 
Wenn Descartes jetzt ausspricht, dass ihm in der Physik 
kein Beweis genügt, der nicht logische Notwendigkeit ein- 
schliesst, mit Ausnahme derjenigen blossen Tatsachenwahr- 
heiten, die durch die Erfahrung allein gegeben werden können, 
wie etwa, dass unsere Erde nur Eine Sonne und Einen Mond 
hesitzt:5) so steht dieser Idealbegriff in keinem ausschliessenden 
Gegensatz mehr zur Anerkennung des methodischen Experiments. 
Denn diese Notwendigkeit quillt — wie an anderer Stelle aus- 
drücklich hervorgehoben wird — nicht aus leeren Allgemein- 
begriffen, sondern. aus den bestimmten Prinzipien der Mathe- 
matik. Und wenn hinzugefügt wird, dass wir durch sie nicht 
nur lernen, wie die Dinge möglicherweise sind, sondern auch zu 
beweisen vermögen, dass sie sich auf keine andre Weise ver- 
halten können,®) so entspricht dies genau den Sätzen, in denen 
Galilei die Aufgabe der Wissenschaft formuliert hatte. (S. ob. 
5. 299, 305.) Die Phänomene werden durch die mathematischen 
Annahmen „bewiesen“ und verständlich gemacht, aber eben diese 
Annahmen selbst werden erst durch ihren Erfolg in der Erklä- 
‚ung und in der Voraussage der künftigen Erfahrung bestätigt 
Wenn die scholastischen Gegner Descartes’ in dieser Wechsel- 
bedingtheit zwischen Prinzipien und Folgerungen einen logi- 
schen Zirkel sahen, so sieht er in ihr das Wesen und den 
Fortschritt der Wissenschaft gegründet. Das gerade ist die Aul- 
gabe: die komplexen Ergebnisse aus den grundlegenden Hypo- 
thesen abzuleiten und umgekehrt wieder die ersten Begriffe an 
jenen letzten Ausläufern zu messen und zu prüfen.®) Um zu 
srkennen, wie fruchtbar sich diese philosophische Grundansicht 
/ür den Ausbau der empirischen Wissenschaften erwiesen hat, 
braucht man nur ein Grundwerk der neueren Physik, wie 
Christian Huyghens’ Traite de la Iumicre aufzuschlagen. Dieses 
Werk, das zum ersten Male die Undulationstheorie des Lichtes, 
also eine „Hypothese“ von grundlegender Bedeutung entwickelt. 
beschreibt sein Verfahren fast mit den eigenen Worten Descartes’, 
Die Beweise, die es entwickelt, sind — wie es hervorhebt — wenn 
nicht von gleicher Gewissheit, dennoch zumeist von einer 
Wahrscheinlichkeit, die den strengen Demonstrationen der
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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