Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Das Ich und das Universum. 
145 
Begründung, wohl aber das Ziel der Unendlichkeitsbetrach- 
tungen über die bisherigen Grenzen notwendig hinaus. In dem 
Moment, in dem das ethische Problem für Pascal lebendig 
wird, schwindet für ihn zugleich die Bedeutung der theoretischen 
Wissenschaft und ihrer spekulativen Lösungsversuche dahin. Von 
nun an befinden wir uns völlig im Bannkreise Augustinischer 
Stimmung: „Deum et animam scire cupio. Nihilne plus? Nihil 
amnino“, Sobald wir uns der Betrachtung des Menschen zu- 
wenden, sobald wir hier das Ziel und den Mittelpunkt alles 
Wissens erkennen, erweist sich alles „abstrakte“ Wissen als un- 
tauglich: als ein Irrlicht, das uns über die Bedingtheit unseres 
Wesens und unsere Rangordnung im Universum immer von neuem 
täuscht. (VI, 23.) „Die Erkenninis der äusseren Dinge wird mich 
über meine Unkenntnis der Moral in Zeiten der Bedrängnis nicht 
trösten; die sittliche Erkenntnis aber wird mich jederzeit über 
meine Unkenntnis der äusseren Dinge trösten“ (VI, 41). Somit 
verliert die spezielle Physik, weil sie uns dem innersten und 
centralen Interesse entfremdet, jede philosophische Bedeutung. 
Das empirische Forschungsideal Descartes’ wird verworfen: wir 
mögen allgemein feststellen, dass die körperlichen Erscheinungen 
durch Gestalt und Bewegung zustande kommen, aber ans Werk 
zu gehen und ihren Mechanismus im Besonderen aufdecken zu 
wollen, ist lächerlich; „wäre das, was man auf diese Weise findet, 
wahr, so würde die ganze Philosophie nicht eine Stunde Mühe 
aufwiegen“ (XXIV, 100). Die Erkenntnis der Einzigkeit des sitt- 
lichen Problems schliesst die spiritualistische Verachtung der 
Körperwelt und ihrer besonderen Gesetze ein. 
Und dennoch ist es bezeichnender Weise nicht die Ge- 
schichte und die theologische Ueberlieferung, an die sich Pascal 
zur Lösung seiner Aufgabe in erster Linie wendet. Seine Methode 
bleibt auch hier die des psychologischen Analytikers. Die Grund- 
tatsachen, von denen auszugehen ist, gilt es in uns selbst zu ent- 
decken und herauszuheben; die Fragen treten nicht von aussen an 
uns heran, sondern sie sind uns durch die Widersprüche unseres 
eigenen Wesens zwingend aufgegeben. In der Entwicklung dieser 
Widersprüche, in der Darstellung der Grösse und des Elends des 
Menschen vollendet sich Pascals dialektische und stilistische 
Meisterschaft. Es ist auch hier die intellektuelle Verzweiflung,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Constitution of Canada. Univ. Press, 1889.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.