Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

EA 
Logik und Kategorienlehre. — Geulincx. 
innere und wesentliche Schranke zu erkennen, die ihm gesetzt 
ist. Die absoluten Gegenstände wie sie unabhängig von den Formen 
und Kategorien des Denkens bestehen, bilden für Geulinex das 
letzte und wahrhafte Erkenntnisziel: das eigentliche, wenngleich 
ınerreichbare Ideal alles metaphysischen Wissens. Die Ver- 
standesbegriffe werden somit nur in ihrer negativen Bedeutung 
als eine Hülle angesehen, die wir den Dingen überwerfen und 
vermöge deren ihre wahrhafte Wesenheit sich uns verbirgt.®) Der 
Vergleich der gedanklichen Operationen mit den spezilischen 
Empfindungen der Sinne ist in dieser Hinsicht bezeichnend. Die 
positive Leistung der Grundsätze in der Ordnung und Erklärung 
der Erscheinungen darzustellen, den Weg zu beschreiben, auf 
lem wir von dem unmittelbaren Sinneseindruck vermöge der Me- 
thoden des Denkens zum „Gegenstand“ gelangen — diese Aufgabe 
hat sich Geulincx nicht gestellt. Aus diesem inneren Mangel er- 
klärt sich die geringe geschichtliche Fortwirkung, die sein 
Grundgedanke, trotz seiner sachlichen Bedeutung und Originalität, 
gefunden hat. Geulincx selbst hat mit voller Deutlichkeit die 
äusserste Grenze bezeichnet, bis zu der seine Fragestellung fort- 
zuschreiten vermag. Seine Analyse geht zunächst von dem allge- 
meinsten Begriffe des Seins aus; sie entdeckt auf dem Grunde 
des Dingbegriffs selbst ein reines intellektuelles Verfahren, 
das aus der Natur des eigenen Geistes stammt. Die „transscen- 
denten Gegenstände“ wären damit als eine in sich selbst wider- 
spruchsvolle Begriffsfügung erwiesen. Wenn das „Ding“ oder 
das „Sein“ nur einen Modus unseres Denkens besagt — so formu- 
.jert er selbst die Schwierigkeit — wenn wir beide somit aus der 
Betrachtung und dem Verzeichnis der absoluten Objekte streichen 
müssen: mit welchem Rechte fahren wir trotz alledem fort, von 
ihnen als von „Wesenheiten“ oder „Dingen“ zu sprechen? Dem 
Radikalismus dieses Problems aber vermag die Antwort, die Geu- 
‚incx versucht, nicht zu genügen. Die Welt der Wirklichkeit — so er- 
widert er—scheidet sich in zwei unabhängig bestehende Klassen von 
Objekten: in Geister und Körper, die an und für sich mit einander 
nichts gemein haben; wenn wir beide dennoch unter dem Gattungs- 
begriff des „Dinges“ zusammenfassen, so ist dies nur eine äusser- 
liche und abgekürzte Bezeichnung, die ihrem Inhalt Nichts hin- 
zufügt, sondern nur besagt, dass Beide in gleicher Weise als „Sub-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.