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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Monograph

Identifikator:
1882367391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238395
Document type:
Monograph
Author:
Hirsch, Paul http://d-nb.info/gnd/116905670
Lindemann, Hugo http://d-nb.info/gnd/123303990
Title:
Das kommunale Wahlrecht
Edition:
2., erg. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. Vorwärts
Year of publication:
1911
Scope:
51 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Preußen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
    Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

A 
Ausdruck gelangen kann. Wenn der Mensch sich nicht nur damit 
begnügt, die Nützlichkeit des betreffenden Gegenstandes für Seine 
Zwecke anzuerkennen, sondern dazu übergeht, zu untersuchen, wie gr0ß 
der Nutzen ist, den er davon haben kann, also den Grad der Brauch: 
arkeit festzustellen, so unternimmt er es, das Gut nach seinem Werte 
zu schätzen... Das Ergebnis der Schätzung kann aber erst zum Aus- 
ädruck gebracht werden, wenn zugleich eine _Vergleichung mit anderen 
Gegenständen durchgeführt wird, die als Maßstab dienen. Wenn.der 
Mensch bei einer Getreideart entdeckt, daß sie zur Nahrung yerwend- 
bar ist, So "erkennt. er. .sie. als.Qauf„an; baut er das Getreide an, so ist 
das Gewonnene ‚ein. wirkschaftliches.Ga. geht. er dazu. über, zu unter- 
suchen, welche Quantität des Getreides genügt, den Tages-.oder Jahres- 
bedarf zu decken, so wird er.zur Erkenntnis der Bedeutung des Gutes 
für seine. wirtschaftlichen. Verhältnisse gelangen, das ist, ihm.--Weest 
beilegen. .. Zum Ausdruck aber kann er das Ergebnis seiner Schätzung 
nur bringen, wenn er feststellt, wie viel andere Nahrungsmittel ein 
bestimmtes Quantum Getreide zu ersetzen vermag, also durch die Ver- 
gleichung der wirtschaftlichen Bedeutung mit jenen. So wird der Wert 
eines Zentners Weizen gleich ev. fünf Viertel Zentner Roggen, andert- 
halb Zentner Hafer oder 10 M. in Gold festgestellt. In der gleichen 
Weise vermag man wohl zu sagen, es ist in dem Zimmer heiß oder 
kalt; wie groß die Wärme ist, vermag man nur festzustellen nach der 
Einwirkung auf die Quecksilbersäule. Man kann ein Haus, einen Berg 
wohl hoch oder niedrig nennen, die Höhe selbst ist nur durch Ver- 
gleichung mit einem Meterstabe oder dem menschlichen Fuß u. dgl. zu 
bestimmen. Man wird die Migentümlichkeit der Wertschätzung. daher 
nur richtig erkennen,. wenn. man. sich. stets vergegenwärtigt. daß die 
nee St. 
Der Wert ist mithin keine absolute Eigenschaft der Dinge, sondern 
wird denselben‘ erst durch. die Schätzung beigelegt; gerade so wie die 
grüne Farbe nicht eine der Tapete inhärente Eigenschaft ist, sondern 
nur den Eindruck bezeichnet, den die Oberfläche des Gegenstandes 
unter dem Hinzutritt des Lichtes auf die Netzhaut hervorbringt; und 
dieser Kindruck ist bekanntlich auf die verschiedenen Menschen sehr 
ungleich. Es ist nur nötig, an die Farbenblindheit zu erinnern. Erst 
ädurch die Schätzung des Menschen wird dem Gegenstande der Wert 
beigelegt, und je nach der individuellen Eigentümlichkeit des Menschen, 
je nach den Verhältnissen, in denen er sich befindet, wird sein Urteil 
über den Wert desselben Gegenstandes ein außerordentlich ungleiches 
sein. Wir haben daher die Motive näher zu untersuchen, welche das 
Urteil des Menschen bei der Wertschätzung beeinflussen. Zuvor in- 
dessen wollen wir näher betrachten, welche Arten des Wertes auf- 
gestellt werden können, resp. aufgestellt sind, da die Eigentümlichkeit 
des Wertbegriffes dadurch stärker hervortreten wird. 
‚Gebrauchs tnd Schon Aristoteles, dann Adam Smith haben den Wert in 
nichwer‘. Gebrauchs- und Tauschwert.(value in use, value in exchange) 
eingeteilt, Als. Gebrauchswert ist die Tauglichkeit eines Gegenstandes 
zur Verwendung für den menschlichen Gebrauch bezeichnet, oder auch: 
„in der eigenen Wirtschaft ihres Besitzers verwendet zu werden“ 
(Böhm-Bawerk), während der Tauschwert die Bedeutung eines 
Gegenstandes-im Verkehre zum Austausch. änderer Gegenstände zum 
Ausdruck bringen..soll, _ Indessen schafft wohl die Bestimmung oder 
die Art der Verwendung eines Gegenstandes nicht eine eigene Wert-
	        

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A Critical Dissertation on the Nature, Measures and Causes of Value. The London School of Economics and Political Science (University of London), 1931.
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