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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
1882367391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238395
Document type:
Monograph
Author:
Hirsch, Paul http://d-nb.info/gnd/116905670
Lindemann, Hugo http://d-nb.info/gnd/123303990
Title:
Das kommunale Wahlrecht
Edition:
2., erg. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. Vorwärts
Year of publication:
1911
Scope:
51 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Keligiöse Bewegung; Luther. 
257 
fürsten in die Rheinlande, Gegenden, die ihre Feindseligkeit 
zegen die Franzosen und die mit ihnen verbündete Kurie offen 
zur Schau trugen, man sang hier Spottlieder auf Frankreich, 
und der Legat wagte nicht mehr ohne kriegerischen Schutz zu 
reisen. Hätten die Fürsten da Franz wählen können? Und 
noch ein weiteres kam hinzu. In Süddeutschland war 
Herzog Ulrich von Württemberg, dieser unsinnige Schinder 
seines Landes, Parteigänger der Franzosen geworden. Er lag 
damals mit dem schwäbischen Bunde in Kampf, und dieser 
vertrieb ihn Anfang April 1519 aus dem Lande. Dadurch wurde 
die franzosenfeindliche Stimmung in Süddeutschland gehoben; 
vor allem wurden aber auch die Kräfte des süddeutschen Adels 
frei, die unter Sickingens Führung dem Bunde gedient hatten. 
Sie zogen nun in hellen Haufen in die Nähe Frankfurts; noch 
einmal machte der niedere Adel, unter dem es seit Jahren 
zärte, seinen Einfluß auf eine Königswahl geltend. 
Mitte Juni trafen die Kurfürsten in Frankfurt ein; schon 
war die Wahl Franzens aussichtslos. In diesem Augenblick 
hat die Kurie dann noch einmal ihren geheimsten Wunsch be⸗ 
tont, daß man einen deutschen Fürsten wählen möge. Sie 
empfahl am 15. Juni durch Miltitz Friedrich den Weisen. 
Aber Friedrich lehnte ab. Nun war kein Zweifel mehr. Ein— 
stimmig ward am 28. Juni Karl von Burgund gewählt. Es 
war wenige Tage vor der Disputation zwischen Luther und Eck. 
Karl kam einstweilen noch nicht ins Land. Um so mehr 
durfte man von ihm erwarten. Wie weit war man doch in 
diesen Tagen entfernt von der resignierten Stimmung schon 
der ersten zwanziger Jahre, der Kurfürst Friedrich die bezeich⸗ 
nenden Worte lieh: „Gott hat uns diesen Kaiser gegeben zu 
Gnaden und zu Ungnaden.“ Man erwartete alles von dem 
„jungen teuren Blut“, diesem Erben der deutschen Persönlich⸗ 
keit Maxens: er wird den Glanz des alten Reiches erneuern, 
er wird die Sehnsucht der Frommen erfüllen nach einer ge⸗ 
reinigten Kirche. So dachte man namentlich im Adel und in 
den humanistischen Kreisen: schon sah man ein neues Zeit⸗ 
alter emporsteigen, in dem Kaiser und städtischer wie ländlicher 
Samprecht, Deutsche Geschichte V. 17
	        

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The Industrial Revolution. The University Press, 1922.
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