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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

256 Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. 
der europäischen Mächte geschaffen. Er hatte England ge⸗ 
wonnen, er gewann die Kurie. Freilich wäre dem Papste 
Leo X. die Wahl eines minder mächtigen deutschen Reichs⸗ 
fürsten am liebsten gewesen; allein hatte er zwischen Franz 
von Frankreich und Karl von Burgund von Spanien und von 
Neapel zu wählen, so schien ihm doch auf die Dauer wohl 
derjenige der beiden Kandidaten vorzuziehen, der nicht in der 
Verbindung Neapels und Deutschlands ohne weiteres die alte 
staufische, der Kurie so gefährliche Machtgruppierung wieder 
herbeiführen würde; zudem aber und vor allem zogen ihn seine 
medicäischen Hausinteressen auf die Seite Franzens. 
Während dieser Lage der Dinge starb Kaiser Max. Damit 
ward die Wahl dringlich, und das Aktionsfeld verschob sich von den 
Gebieten der internationalen Politik mehr auf Deutschland be— 
sonders: es galt, die Kurfürsten zu gewinnen. Auch hier war Franz 
zunächst unleugbar im Vorteil. Er besaß die Geldmittel zur üb⸗ 
lichen Bestechung, er war dem Reiche nahe, während Karl fern in 
Spanien saß und jene Not materieller Mittel litt, die den Be— 
herrscher so vieler Reiche auch später niemals verlassen hat. 
Aber allmählich änderte sich die Lage. Karl wußte England 
von Frankreich zu trennen. Englands König trat, wenn auch nur 
verschämt, selbst als Bewerber auf: die Vermehrung der Kandi⸗ 
daten mußte dem bisher schwächeren der beiden Nebenbuhler zu 
gute kommen. Indes die entscheidende Wendung kam diesmal 
mehr, wie vielleicht bei irgend einer Kaiserwahl der späteren Zeit, 
von Deutschland, von der Nation selber. Dem Volke war Karl 
der Enkel des geliebten Kaisers Max, selbstverständlich also min— 
destens ein halber Deutscher: Franz dagegen der Herrscher des 
übermütigen, nachbarlich unruhigen Fremdlands. Den Fürsten 
zeigten sich die deutschen Unterhändler Karls entgegenkommend, 
vertraut namentlich auch mit den Bestrebungen nach landes— 
herrlicher Freiheit. Die Franzosen dagegen traten ruhmredig 
auf und verletzend; in cynischer Weise glaubten sie die Krone 
kaufen zu können und vermieden den herkömmlichen, ehrbar 
dreinschauenden Nimbus der geheimen Bestechung. 
So kam der Tag der Wahl heran. Er führte die Kur—
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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