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Das kommunale Wahlrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunale Wahlrecht

Monograph

Identifikator:
1882367391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238395
Document type:
Monograph
Author:
Hirsch, Paul http://d-nb.info/gnd/116905670
Lindemann, Hugo http://d-nb.info/gnd/123303990
Title:
Das kommunale Wahlrecht
Edition:
2., erg. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. Vorwärts
Year of publication:
1911
Scope:
51 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunale Wahlrecht
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Preußen
  • II. Bayern
  • III. Sachsen
  • IV. Württemberg
  • V. Baden
  • VI. Hessen
  • VII. Elsaß-Lothringen

Full text

Einleitung. 
a) Die Entwickelung der Bürgergemeinde zur Einwohnergemeinde. 
Die Bildung des Wahlkörpers, d. h. des Kreises der bei den 
Gemeindewahlen stimmberechtigten und wählbaren Personen, er—⸗ 
folgt in den deutschen Gemeinderechten entweder nach dem Grund⸗ 
satze der Bürgergemeinde oder dem der Einwohnergemeinde. Die 
Bürgergemeinde ist die historisch ältere, früher allein gültige Ge— 
meindeverfassung. Sie hat allgemein bis in das 19. Jahrhundert 
hinein geherrscht, und ist erst in diesem durch die Einwohner— 
gemeinde, auch heute noch nicht in allen Bundesstaaten, er— 
setzt worden. In der Bürgergemeinde war die Gemeindeangehörig- 
keit geknüpft an das Bürgerrecht, das von den Nachkommen der 
Bürger durch die Abstammung, von den Ortsfremden durch Ver— 
leihung erworben wurde. Nur die Bürger waren berechtigt, an 
dem Genuß des Gemeindevermögens, der Benutzung der Gemeinde— 
anstalten und an der Gemeindeverwaltung teilzunehmen. Im Laufe 
der Entwickelung wurde der Inhalt des Bürgerrechtes ein reicherer; 
schließlich enthielt es außer den genannten Rechten das Recht des 
Aufenthaltes und der Niederlassung, der Verehelichung, des Grund— 
besitzes und Gewerbebetriebes im Gebiete der Gemeinde, wie das 
Recht, im Falle der Dürftiakeit Unterstützungen von ihr zu ver— 
langen. 
Die Entwickelung der Bürgergemeinde vollzog sich in doppelter 
Richtung. Es schied sich von der Bürgerschaft häufig ein besonderer 
Kreis von Berechtigten ab, die eigentlichen Vollbürger, denen in 
diesem Falle die politischen Rechte und die besonderen Nutzungs⸗ 
rechte an dem Gemeindevermögen ausschließlich zustanden. Auf der 
anderen Seite wuchs an die Bürgergemeinde ein Kreis von Ein— 
wohnern heran, die als Beisitzer, heimatsberechtigte Insassen und 
unter anderem Namen zu Bürgern zweiten Grades gemacht wurden 
und dementsprechend ein minderwertiges Bürgerrecht erhielten. 
Hatte ursprünglich die Bürgerschaft an Zahl die zugewanderten 
Einwohner beträchtlich überwogen, so änderte sich dieses Verhältnis 
an zahlreichen, namentlich an den wirtschaftlich und an Bevölke— 
rungszahl wachsenden Orten in sein Gegenteil. Durch die moderne 
wirtschaftliche Entwickelung wurden die Menschen aus der engen 
Verbindung mit dem Boden, ihrem Heimatsorte, gelöst und die 
früher stagnierenden Bevölkerungsmassen in Bewegung gesetzt. Es 
entstanden neue, große Städte, teils durch Weiterentwickelung der
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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