Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

— 
anderen höheren Beamten drohte. War es doch z. B. dem Minister 
Schrötter bei seiner mehr altpreußischen, friderizianischen Auffassung 
hon Staate anfänglich ein unfaßbarer Gedanke, daß die Stadtverord⸗ 
neten sich „ohne Vorwissen und Auftrag der vorgesetzten Behörden“ 
lediglich auf Einberufung ihres Wortführers sollten versammeln können. 
Nur eine durchgreifende Energie, wie die des Reichsfreiherrn, konnte hier 
den Gedanken der wirklich freien Selbstverwaltung durch alle die Klippen 
der ängstlichen Besorgnisse hindurchretten. 
Aber noch andere Widerstände waren zu überwinden: Wie wir sehen 
werden, erfaßte das Bürgertum in seinen weiten Kreisen überhaupt nicht, 
welches Geschenk ihm in den Schoß gelegt werden sollte. Man verhielt 
iich bei völlig ermattetem Gemeinsinn zunächst gleichgültig und sogar 
ablehnend. 
Das alte Beamtentum aber war ebenfalls nicht fähig, die Neuord— 
nung zu verstehen und klagte über die republikanischen Grundsätze der 
Städteordnung. Der heftigste Widerstand kam jedoch von seiten des Adels, 
der bei der Neuordnung der städtischen wie auch der bäuerlichen Verhält⸗ 
nisse am meisten von seinen grundherrschaftlichen Machtbefugnissen verlor. 
Hier wurde von Männern, die sonst — 
das Vaterland hinzugeben, nach Kraften gegen das „Natterngezücht“ der 
Reformer und ihre „jakobinischen Neuerungen“ Front gemacht. 
In der Tat, wie lag doch eigentlich alles beim Gelingen des Werkes 
an der tiefgehenden Energie von wenigen ideal gesinnten kühnen Männern, 
allen voran des unerschütterlichen titanischen Reichsfreiherrn. 
Drittes Kapitel. 
Die Schöpfer der Städleordnung: Freiherr von Stein und Frey. 
Wir haben nun noch nachzuholen, was wir im vorigen Kapitel bei⸗ 
seite gestellt hatten: uns einen überblick über äußeres Leben und Art 
der beiden Schöpfer der Städteordnung zu verschaffen. 
Beide Männer feiern jetzt mit und in ihrem Werk ebenfalls ein 
Jubelfest. Es ziemt sich, daß wir uns ihrer dankbar erinnern. 
Wenn wir zunächst beim Freiherrn von Stein beginnen, so wollen 
wir uns vor allem ein Bild von seiner Denkweise, von seinem Cha— 
rakter und Wesen zu entwerfen suchen, dagegen weniger genau auf sein 
außeres Leben eingehen. Freilich von ihm besitzen wir nicht wie von 
anderen großen Deutschen, von Bismarck, von Goethe, jene Fülle köstlicher 
Briefe, die uns den ganzen Reichtum ihres Innern deutlich zeigen. 
Stein, der Mann der Tat und steten Wirksamkeit, ist überhaupt 
sehr sparsam in Äußerungen seiner Gefühle und seines inneren Emp—
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.