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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

79 
seine Gebärde erfüllte doch die meisten mit Blödigkeit und Verlegenheit. 
Er war durch Gott ein Mensch des Sturmwinds, der rein fegen und 
niederstürzen sollte, aber Gott der Herr hatte in den treuen, tapfern, 
frommen Mann auch lieblichen Sonnenschein und fruchtbaren Regen für 
die Welt und für sein Volk gelegt. 
Er erschien mir später auch oft so, daß er schwer werde dienen 
können und also herrschen und immer in erster Stelle stehen müsse. 
Seiner Sturmwindsnatur und daß es in ihm oft zu wild brausen und 
stürmen wolle, daß er in seinem Ungestüm zuweilen dem Jähzorn preis— 
gegeben sei, und daß es dann mit ihm durchgehen könne, dieses Mangels 
war er sich wohl bewußt und klagte sich dann zuweilen wohl über alle 
Gebühr an, wie es denn seine Art war, als ein wahrhaft demütiger und 
rechtschaffener Mann seine Fehler nicht nur anzuerkennen, sondern auch 
wieder gut zu machen, wo er glaubte gute Menschen durch zu große 
Geschwindigkeit und Heftigkeit verletzt zu haben. Das habe ich an mir 
selbst und an vielen andern genug erfahren. Wie oft hat der fromme, 
tapfre Mann, von längst verschienenen Jahren, besonders von seinen 
Jugendjahren sprechend, im Bewußtsein dieser seiner natürlichen Leiden— 
schaftlichkeit und anderer angeborenen Feuertriebe, wie solche in gewaltigen 
Herzen strudeln und sprudeln, gesagt: „Glauben Sie mir, der Mensch soll 
mit seiner Natur nimmer prahlen, wir sind, wie Dr. VLuther sagt, alle 
arme Sünder; aus mir hätte ein Bösewicht werden können, hätte eine 
fromme Mutter und eine noch frömmere ältere Schwester meinen Knaben— 
und Jünglingsjahren nicht Zügel angelegt.“ 
Und sein Geist? Wer kann das Wunder Geist, in einem jeglichen 
Menschen immer eine andere neue Erscheinung, beschreiben? 
Solcher Natur gemäß war Sprache und Rede: festgeschlossen und 
kurz floß es ihm von den Lippen, selbst in heftiger Aufregung und im 
zornigen Mute purzelten und stürzten seine Worte nimmer unordentlich 
durcheinander. Gradaus! und Graddurch! war sein Wahlspruch; 
Mut und Wahrheit fanden immer die rechte Stellung und die rechte 
Rede, diese hätten nimmer krumme, verschlungene Pfade gehen, für alle 
Schätze der Welt Ja und Nein nimmer willkürlich wechseln können. 
Wenn dieser Mann als Minister ein offenes freies Parlament vor sich 
gehabt hätte, gewiß würde er für einen alles niederdonnernden, zer— 
schmetternden Redner gegolten haben mit seinem unbezwinglichen Mute 
und seiner Tugend und Kraft. 
Dieser Mann, durch die jammervollen Geschicke seines Volks seit 
fünf, sechs Jahren durch die Welt umhergejagt und ein Land der 
Freiheit und Ehre mit der Seele suchend, saß nun in Petersburg, 
saß und stand da bald als ein von vielen beneideter und gefürchteter 
Mann, im Rat des Zaren Alexander der Erste und Oberste. — 
Stein wies mir ungefähr die Stellung an, welche ich mit
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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