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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

Object: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

93 
K. Helfferich, Geschichte der deutschen Geldreform. Leipzig 1898, 
E. de Laveleye, Le bimetallisme international. Paris 1881. 
Jahrbücher für Nationalökonomie 1880, N. F., Bd. I, Soetbeer, Die haupt- 
sächlichen Probleme der Währungsfrage. Jahrbücher 1881, N. F.., Bd. IL. Neuwirth 
Der Kampf um die Währung, 
Lexis, Der gegenwärtige Stand der Währungsfrage. Dresden 1896. 
Ottomar Haupt, La rehabilitation de Vargent, 1881. 
S. auch Litteratur zu 8 34. 
Die Metallwährung kann sein 1. Silberwährung, wie sie bis 1872 
Deutschland hatte und noch jetzt in Indien besteht, d. h. das gesetz- 
liche Zahlungsmittel ist aus Silber hergestellt, während Goldmünzen 
Ware sind. So hatten die Friedrichsdor in Preußen einen schwankenden 
Kurs gegenüber dem Thalerfuß, sie wurden bald mit 5 Thalern 19 
Silbergroschen, bald mit 5 ""halern 21 bezahlt. Sie kann 2. sein Gold- 
währung, wie sie in England, den Skandinavischen Reichen besteht 
und seit 1873 in Deutschland angestrebt wird. Hier sind die Gold- 
münzen allein gesetzliches Zahlungsmittel, die Silbermünzen sind da- 
gegen entweder Scheidemünze oder Ware mit schwankendem Kurse. 
Da in Deutschland gegenwärtig neben dem Goldgelde noch die Silber- 
thaler gesetzliches Zahlungsmittel sind, so besteht hier augenblicklich 
die noch nicht ganz durchgeführte oder hinkende Goldwährung. Die 
Währung kann sein 3. die Doppelwährung oder der Bimetallis- 
mus, wie er in der lateinischen Münzkonvention besteht, d. h. Münzen 
in. beiden Metallen sind als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt, wobei 
das Wertverhältnis zwischen beiden Metallen gesetzlich fixiert ist, wie in 
Frankreich nach dem Verhältnis von 1 : 15,6. Zur vollständigen Durch- 
führung der Doppelwährung ist erforderlich, daß die Ausmünzung in 
jedem Metalle von dem Publikum für eigene Rechnung verlangt werden 
kann, so daß dasselbe in der Lage ist, die Cirkulation bald des einen, 
bald des anderen Metalles durch Neuausprägungen zu vermehren. Ist 
die Ausprägung nicht in beiden Metallen Privaten freigestellt, so bleibt 
die Doppelwährung eine hin kende. 
Werfen wir einen kurzen Blick auf-die historische Entwickelung 
der Währungsverhältnisse. 
England hatte von 1275—1664 die Doppelwährung acceptiert, diese 
hatte also in jenen Jahrhunderten bereits eine wesentliche Bedeutung 
und wirksame Anwendung gefunden. Von 1664—1717 bestand dort 
die Silberwährung, worauf von neuem die Doppelwährung eingeführt 
wurde, die sich volle 100 Jahre erhielt. Im Jahre 1816 erlangte Eng- 
land die Goldwährung, die sich bis zur Gegenwart erhalten hat und 
jedenfalls noch lange weiter erhalten wird. In Frankreich besteht 
die Doppelwährung seit dem 11. Jahre der Republik. Seit 1865 ist 
die lateinische Münzkonvention mit Italien, Belgien und der 
Schweiz geschlossen, auf der Basis der erwähnten Doppelwährung, 
wobei aber nur das 5-Francstück als silbernes Courantgeld anerkannt 
ist. Seit 1873 ist die Privatausprägung von Silber sistiert, so daß seit- 
dem nur noch die hinkende Doppelwährung dort vorhanden ist. In 
den Vereinigten Staaten von Nordamerika wurde durch Münzgesetz 
von 1792 die Doppelwährung auf Grund des Verhältnisses von 1: 15 
eingeführt. Im Jahre 1837 erfuhr dasselbe die Verschiebung auf 
1:15,988. In den 50er Jahren verschwand das Silber mehr und mehr 
aus dem Verkehr, so daß nur das Gold in Cirkulation blieb. Im 
Jahre 1861 trat infolge des Bürgerkrieges die Papierwährung an die 
Stelle des Goldes. während zur Zollzahlung ausdrücklich beide Metalle 
Arten der 
Währung 
Historische 
Entwicke- 
lung.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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