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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

290 — 
die fortdauernden Leistungen der Nationalarbeit selbst bestimmt, und 
kann deshalb die erheblichsten Erweiterungen erfahren. 
Eine Erhöhung des Lohnes kann aber auch bei stark zunehmender 
Bevölkerung aus anderen Gründen erreicht werden, also eine erheb- 
liche Steigerung des Angebotes von Arbeitskräften kann durch andere 
Momente in der Wirkung auf die Lohnhöhe abgeschwächt und aus- 
geglichen werden. 
Neue Arbeitsgelegenheit ist auf zweierlei Weise zu gewinnen; 
einmal durch die Steigerung der Lebensansprüche der eigenen 
Bevölkerung, und hier ist eine Grenze überhaupt nicht abzusehen, 
Schon eine geringe Verbesserung in der Kleidung, z. B. des Schuh- 
zeuges der unteren Klassen, in der Ausstattung der Wohnung, durch 
Polstermöbel, Gardinen, Uhren etc., verlangt erheblichen Aufwand an 
Arbeit. In zweiter Linie steht die Arbeit für den Export, um 
vom Auslande eine höhere Bezahlung für die Waren zu erhalten als sie im 
Inlande zu erwarten steht. Auch hier ist eine außerordentliche Aus- 
dehnung möglich, wie vor allen Dingen England zeigt, dem Deutsch- 
land in der neueren Zeit energisch nacheifert. 
Die Hebung der Lebensansprüche allein wird aber noch nicht 
imstande sein, die entsprechende Hebung der Beschäftigung herbeizu- 
führen, sondern es muß damit Hand in Hand auch eine Steigerung 
der Kaufkraft der Bevölkerung gehen. Diese wird zur Voraussetzung 
eine Hebung der Leistungsfähigkeit der Arbeiterbevölkerung im weiteren 
Sinne des Worts haben. Dieses wiederum kann herbeigeführt werden 
durch Heranziehung von mehr Kapital und durch Hebung der Intelli- 
genz, wie durch Erfindung neuer Maschinen, durch welche die Arbeits- 
kraft des Einzelnen gehoben wird. Fehlt es so nicht an Nachfrage nach 
Arbeitsprodukten und werden auf der anderen Seite im Vergleich zur 
Bevölkerung mehr Güter geschaffen, so ist es auch möglich, größeren 
Ansprüchen Genüge zu thun und die Arbeitsleistung besser zu bezahlen. 
Gerade dieses Moment der Erweiterung von Arbeitsgelegenheit, welches 
in der Neuzeit gewaltig in den Vordergrund getreten ist, ignorierten 
Ricardo wie Lassalle völlig, Dadurch wird aber das eherne 
Lohngesetz völlig aus den Fugen gehoben. 
Hiermit ist nun zunächst nur die Möglichkeit geboten, durch Stei- 
gerung des Ertrages der Nationalarbeit den Lohn zu erhöhen, aber noch 
nicht gesagt, daß sich eine solche Erhöhung auch wirklich vollziehen muß. 
Die Thatsache ist nicht zu bestreiten, daß noch in der ersten Hälfte 
dieses Jahrhunderts die Löhne nicht höher, wahrscheinlich niedriger 
gewesen sind, wenigstens unter Berücksichtigung ihrer Kaufkraft, als 
vor dem dreißigjährigen Kriege, und daß sie 100 Jahre hindurch fast 
völlig stationär geblieben waren. In der ersten Hälfte des 19. Jahr- 
hunderts haben in Deutschland sicher die Unternehmer einen über- 
wiegenden Anteil an dem Nationalertrage gewonnen, wie in’ England 
in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und in den ersten 
Dezennien des letzten, ohne dem Arbeiter einen entsprechenden Anteil 
zu gewähren. Von dem gewaltigen Aufschwunge, den die Landwirt- 
schaft von den dreißiger bis in die siebziger Jahre des letzten Jahr- 
Lohn- hunderts genommen hat, bezog der Arbeiter nur verhältnismäßig 
>rhöhung auf geringen Vorteil. Das nachzuholen war den letzten 50 Jahren vor- 
Men pr behalten, und sie haben es nachdrücklichst gethan. 
duktions. Da der Ertrag der nationalen Arbeit in Grundrente, Kapital- 
faktoren. rente, Arbeitsrente, von der sich wiederum der Arbeitslohn aus-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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