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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

— 317 — 
Der eigentliche Begründer unserer Wissenschaft ist unzweifelhaft Leben und 
der Schotte Adam Smith, auf dessen Persönlichkeit wir deshalb Werke. 
stwas näher eingehen. Er wurde in dem Städtchen Kirkaldy in 
Schottland als Sohn eines Zollkontrolleurs geboren und ist unter be- 
achränkten Verhältnissen aufgewachsen. Nach Absolvierung der 
unteren Schule seiner Vaterstadt gelangte er 1737 auf die Universität 
Glasgow und von dort nach Oxford. Auf den Wunsch seines Vor- 
mundes studierte er zunächst Theologie, warf sich aber bald völlig 
auf die Philosophie. Nach Beendigung seiner Studien kehrte er in 
lie Heimat zurück und hielt von 1748—50 in Edinburgh öffentliche 
philosophische Vorlesungen, besonders über Rhetorik und Aesthetik. 
Da dieselben großen Erfolg hatten, wurde er 1751 an die Universität 
Glasgow berufen, wo er besonders die Vorträge über Moralphilosophie 
übernahm und sonstige philosophische Vorlesungen hielt. In dieser 
Stellung, die er bis 1764 einnahm, hat er sein erstes Hauptwerk 
„Theory of moral sentiments“ 1759 herausgegeben und in den Grund- 
zügen sein späteres Hauptwerk ausgearbeitet und in seinen Vorlesungen 
vorgetragen, 1762 wurde er von der Universität Glasgow zum Doctor 
f Laws ernannt. Im Beginne des Jahres 1764 gab er seine Professur 
auf, um den jungen Herzog Buccleugh als Mentor auf Reisen in 
Frankreich und der Schweiz zu begleiten und in Toulouse und Paris 
3inen längeren Aufenthalt zu nehmen. In dieser Zeit hat er Gelegen- 
heit gehabt, mit den hervorragenden Nationalökonomen, namentlich 
den Physiokraten, in nähere Beziehung zu treten, und wenn auch, wie 
Hasbach richtig nachgewiesen hat, seine Anschauungen in der 
Hauptsache schon vorher allseitig entwickelt und in den Vorlesungen 
festgelegt waren, so hat er doch durch diesen Verkehr, wie durch die 
physiokratischen Schriften, die bereits erschienen waren, sicher bedeut- 
same Anregung für sein großes Werk gewonnen. Im Oktober 1766 
kehrte er nach England zurück und ließ-sich nach kurzem Aufenthalt 
in London in seiner Vaterstadt nieder; dort arbeitete er sein bedeut- 
samstes Werk aus, welches 1776 unter dem Titel „Inquiry into the 
aature and causes of the wealth of nations“ erschien. Noch zu seinen 
Lebzeiten hat dasselbe eine große Zahl von Auflagen und Ueber- 
zetzungen in die Hauptkultursprachen erfahren. Zur Herausgabe 
seines Werkes hielt er sich 1775 bis 1776 wieder in London auf, 
kehrte dann aber in seine Vaterstadt dauernd zurück. 1778 wurde er 
Mitglied einer höheren Zollbehörde, wodurch ihm ein ausreichender 
Lebensunterhalt gewährt wurde. Noch in demselben Jahre wurde ihm 
lie Ehre zu teil, zum Rektor der Universität Glasgow gewählt zu 
werden. Schon früh begann er zu altern und starb am 17. Juli 1790, 
Außer dem erwähnten Werke hat er nur noch wenige kleine 
Artikel geschrieben und nach Vollendung seines großen Werkes über- 
haupt nichts mehr erscheinen lassen. Alle seine Papiere, die er zur 
Hand hatte, vernichtete er kurz vor seinem Tode, dagegen sind noch 
seine Vorlesungen zunächst auf Grund der Nachschrift eines seiner 
Schüler, Millard, und neuerdings nach einem aufgefundenen Manu- 
Skript publiziert. Der Titel dieses Werkes lautet: Ad. Smith, Lec- 
tures on justice, police, revenues and arms. Delivered in the Univer- 
sity of Glasgow. Reported by a student in 1763 and edited with an 
introduction and notes by Edwin Cannan, Oxford 1896. (S. auch 
darüber Diehl. Jahrb.. 3. F.. Bd. XVIIL. 8. 244.)
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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