Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

"135 
Jieselben zu übernehmen bereit sind. Darauf können die Kunden zu 
jeder Zeit ohne Umstände in der entsprechenden Höhe Darlehen er- 
halten. Dieses System ist seit mehr als 100 Jahren in Schottland 
oingebürgert und hat sich durchaus bewährt. 
In Deutschland suchen 2. die Schulze-Delitzschschen Volks- schultze-De- 
banken, oder Kreditgenossenschaften den gleichen Zweck zu erreichen, litzsch’schen 
nur dass sie Genossenschaften sind, die von den Beteiligten selbst ge- Volksbanken. 
oildet und meistens durch Solidarhaft gestützt sind. Wir haben noch 
auf sie zurückzukommen. Sie sind in erster Linie für Handwerker und 
kleine Kaufleute bestimmt, doch beteiligen sich auch Landwirte 
namentlich in dem östlichen Deutschland in grosser Ausdehnung daran. 
Hier liegt aber ein gewisser Gegensatz zwischen den Bedürfnissen der 
Landwirte und der Kaufleute vor, vor allem, weil die ersteren im 
allgemeinen einen längeren Kredit in Anspruch nehmen müssen, als die 
letzteren. Gewöhnlich gewähren diese Banken nur Kredit auf ein 
Vierteljahr, was für den Landwirt zu kurz ist. Es muss dann Prolon- 
yation eintreten, die zuweilen Umstände in sich schliesst. Bei nicht 
cegem Geschäftsverkehre fehlt der Leitung mitunter die nötige Ueber- 
sicht über die Kreditwürdigkeit der Landwirte, so dass diese Einrich- 
tung nicht überall den Anforderungen genügt. Deshalb hat eine dritte 
Organisation, besonders in dem westlichen Deutschland, aber auch 
schon über unsere Grenzen hinaus Bedeutung gewonnen, die nach dem 
Namen des Gründers als 3. Raiffeisensche Darlehnskassenv GT-R aiffeisen’sche 
sine bekannt sind, und seit den fünfziger Jahren des letzten Jahr- Darlehens 
hunderts eine wachsende Bedeutung und änsserst segensreiche Wirk- kassen. 
zsamkeit gewonnen haben. Sie unterscheiden sich von den eben er- 
wähnten Volksbanken vor allem dadurch, dass sie sich ausschliesslich 
an die Landwirte wenden, und unter diesen lokalisierte Vereine bilden, 
die eine oder mehrere Gemeinden umfassen, und die Grundbesitzer der- 
selben mit ihrem Grundbesitze für den Verein haften lassen. Sie ge- 
währen in der Regel für cin bis zwei Jahre Darlehen, ausnahmsweise 
aber auch länger. Die Mittel dazu verschaffen sie sich durch Spar- 
einlagen, durch Ausgabe von Anteilscheinen gegen Einzahlung bestimm- 
ter Summen und schliesslich durch Aufnahme grösserer Anleihen. Da 
dieselben meist durch kurzfristige Kündigung aufgenommen wurden, 
standen sie in einem Gegensatze zu den für längere Frist gewährten 
Vorschüssen und schlossen eine entschiedene Gefahr ein, weshalb jetzt 
eine gleiche Frist für Anleihe und Vorschuss verlangt wird. Neuer- 
Jings ist eine zentrale Genossenschaftsbank in Neuwied gegründet, 
welche grössere Darlehen an die einzelnen Vereine gewährt. Kin 
Grundprinzip war bisher, die Verwaltung nur chrenamtlich durchzu- 
führen, was sich aber bei grösseren Vereinen nicht völlig hat durch- 
führen lassen. Sie unterscheiden sich ferner von den Schulze-Delitzsch- 
schen Genossenschaften dadurch, dass sie die erlangten Ueberschüsse 
nicht als Dividenden verteilen wie diese, sondern als Reserve zurück- 
behalten oder zur Neugründung ähnlicher Vereine verwerten. 
. Es ist allgemein konstatiert, dass, wo solche Vereine sich aus- 
breiteten, dem Wucher der Boden entzogen wurde, und eine Menge 
Landwirte durch billigen Kredit und nachsichtiges Entgegenkommen, 
im Falle dieselben in Zahlungsschwierigkeiten gelangten, in ihrem Be- 
sitz und Betrieb erhalten wurden, die sonst unzweifelhaft von Haus
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.