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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Object: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

mit bes. Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters. 209 
Büchers Kennzeichnung des mittelalterlichen Handwerks 
als reiner Kundenproduktion ist also eine unzulässige Verengung 
des wahren Tatbestandes. Wenn seine Auffassung in der heu- 
tigen nationalökonomischen Literatur weite Verbreitung findet, 
wenn das Handwerk als die Produktion auf Bestellung entgegen- 
gestellt wird der Unternehmung als der Produktion auf Vorrat, 
für den Markt!), sso geht diese Auffassung eben auf Büchers Sätze 
und namentlich auch auf seine Lohnwerkstheorie zurück. Wir 
stellen seinen Anschauungen. ein ganz anderes Bild gegenüber. 
Erstens trifft ja seine Ansicht, daß der Handwerker bis zum 
14. Jahrhundert nur Lohnwerker gewesen sei, ganz und gar 
nicht zu. Abgesehen von den verhältnismäßig wenigen Gewerben, 
die ausschließlich oder überwiegend das Lohnwerk dauernd be- 
trieben haben, ist der städtische Handwerker von Anfang an 
wesentlich oder überwiegend eigentlicher Handwerker; er liefert 
Preiswerk. Zweitens nimmt die Kuntdenproduktion bei diesem 
eigentlichen Handwerk zwar (wie beim Lohnwerk) einen großen 
Raum ein: auf direkte Bestellung liefert der Handwerker das 
mit von ihm selbst beschafften Stoff hergestellte Erzeugnis. Und 
zu der Kategorie der Kundenproduktion wollen wir auch noch 
ein weiteres Verhältnis rechnen: auch die Produktion auf Vor- 
rat, für den Markt kann unter Umständen noch als Kunden- 
produktion gelten, dann nämlich, wenn die Beziehungen zwischen 
Produzenten und Konsumenten so eng sind, der Marktverkehr 
so begrenzt ist, daß der Produzent mit einiger Sicherheit auf 
bestimmte, ihm leidlich bekannte Abnehmer seiner immerhin 
auf Vorrat hergestellten Waren rechnen darf. Aber dies Ver- 
hältnis zeigt uns doch schon den Übergang zur eigentlichen Pro- 
duktion für den Markt. Und diese hat zweifellos vom 12. Jahr- 
hundert an schon beträchtlich Platz gegriffen, wovon wir uns 
leicht überzeugen, wenn wir auf die Nachrichten über Gegen- 
stände des täglichen Gebrauchs (z. B. Schuhe), die an den Zoll- 
stätten vorbeigeführt werden, achten?). Das ist im vollen Sinn 
!) Vgl. z. B. R. Liefmann, Die Unternehmungsformen S. 2. 
2) Vgl. auch Sombart, Kapitalismus, 2. Aufl., 1,'S. 241. 
v. Below, Wirtschastsgeschichte 2. Ausl. ! 
] 4
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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