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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

294 
Oesterreich, 
Sonstiges 
Ausland. 
In Oesterreich wurde ein gleiches Gesetz am 28. Dezember 
1887 erlassen, das sich zunächst nur auf das Grossgewerbe erstreckte. 
Ergänzt wurde es durch Gesetz vom 20. Juli 1894. Träger der Ver- 
sicherung sind territoriale auf Gegenseitigkeit beruhende Versicherungs- 
anstalten unter Staatsaufsicht. Daneben sind noch andere Gesell- 
schaften zugelassen. Die Kosten werden zu 90 % von dem Unter- 
nehmer, zu 10%, von den Arbeitern getragen. Die Beiträge sind nach 
dem Deckungsverfahren aufzubringen, nach Massgabe des Arbeitsver- 
dienstes und der Unfallgefahr, welche in 12 Gefahrenklassen unterschieden 
ist, die wieder nach Prozentsätzen abgeteilt sind. Die Verletzten er- 
halten von der 5. Woche ab im Anschluss an die Krankenversicherung 
bis 60%, des Jahresverdienstes, jedoch keine freie Kur oder Verpfleg- 
ung; im Todesfalle 25 Gulden Begräbniskosten, die Wittwe und Kinder 
höchstens 50%, des Verdienstes. 
Im Jahre 1898 gab es in Oesterreich 91 651 versicherte gewerb- 
liche Betriebe mit durchschnittlich 1651 640 Arbeitern, die 532 Mill. 
Gulden Lohn erhielten. Es wurden in dem betreffenden Jahre 74 127 
Unfälle angezeigt, 20347 Arbeiter wurden entschädigt, d. s. 1,48 % 
der Vollarbeiter. Ausserdem wurden 154399 landwirtschaftliche Be- 
triebe mit 549072 Arbeitern versichert, 1019 Unfälle wurden angezeigt, 
629 entschädigt. Die gesamten Einnahmen beliefen sich auf 11,4 Mill. 
Gulden. Die Entschädigungsbeiträge auf 4,8 Mill., die Verwaltungs- 
zosten 1 Mill. Gulden, 
In Italien ist durch Gesetz vom 17. März 1898 der Ver- 
sicherungszwang | ausgesprochen und zugleich die Ansprüche der Be- 
schädigten geregelt. Wo die Versicherung stattfindet, ist den Arbeit- 
zebern überlassen. Seit 1883 ist von Seiten des Staates die Vereini- 
zung von 10 Instituten zu einer grossen Unfallversicherungskasse durech- 
geführt. 
In Frankreich ist am 9. April 1898 ein Gesetz zu Stande ge- 
kommen, welches die Entschädigungsansprüche der Arbeiter bei Unfall 
feststellt und einen Garantiefonds zur Sicherung der Ansprüche ein- 
führt. Ein Versicherungszwang ist nicht acceptiert, 
In Dänemark ist im Gesetz vom 7. Januar 1898 nur eine Er- 
weiterung der Haftpflicht ausgesprochen, aber kein Versicherungszwang. 
In Norwegen wurde am 23. Juli 1894 die Zwangsversicherung 
der gewerblichen Arbeiter bei einer staatlich garantierten Reichsver- 
sicherunganstalt eingerichtet. Die Prämien zahlen die Arbeitgeber. 
In England dehnt das Gesetz von 1898 die Haft des Fabrikanten 
in der Weise der Eisenbahnhaft auf alle nicht vom Arbeiter selbst 
verschuldeten Unfälle aus, beschränkt aber die Entschädigungen bei 
Todesfällen auf den Lohn der letzten drei Jahre mit 3000 Mk. als 
Minimum, 6000 Mk. als Maximum. In den ersten beiden Wochen 
nach dem Unfall wird nichts gezahlt. Feldarbeiter, Dienstboten, See- 
leute, kleine Handwerker sind nicht geschützt. Der Fabrikant ist auf 
eigene Versicherung anvewiesen.
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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