Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

. 415 — 
und Frankreich, steht natürlich zu befürchten, dass die herrschende 
Partei die gewaltige Macht, die der Inhaber der Eisenbahnen besitzt, um 
die ganze Volkswirtschaft zu beeinflussen, im einseitigen Partelinteresse 
ausnutzt, bei jedem Wechsel der Regierungen stets der Einfluss auf das 
volkswitrschaftliche Getriebe eine Aenderung erfährt und dieses dadurch 
einen verhängnisvollen Stoss erleidet. Es ist deshalb sehr begreiflich, 
dass man in den Vereinigten Staaten vor allem Bedenken trägt, die 
Eisenbahnen zu verstaatlichen, so lange nicht das fachmännische Be- 
amtenpersonal bis zum ministeriellen Ressortchef unabhängig von dem 
momentanen Präsidenten dasteht und des politischen Charakters ent- 
kleidet ist. 
Aehnliche Bedenken liegen vor, wo Nepotismus herrscht, das 
Beamtentum nicht vollständig intakt ist, Bestechlichkeit etc. nicht aus- 
geschlossen ist, derer die Privatunternehmungen leichter Herr zu werden 
pflegen. 
8 73. 
Entwicklung des Eisenbahnwesens in verschiedenen 
Ländern. 
In Preussen ist die erste Bahn von Berlin nach Potsdam 1838 
als Privatunternehmen gebaut. Die Regierung konnte sich zunächst 
nicht entschliessen, den Bau selbst in die Hand zu nehmen. Dagegen 
hat die preussische Regierung zuerst durch ein umfassendes Gesetz 
vom 3. November 1838 das Verhältnis des Staates zu den Eisenbahnen 
allseitig geregelt. Man gab darin die Anlage der Bahnen dem Privatkapital 
anheim, behielt aber der Regierung weitgehende Befugnisse inbetreff des 
Baues, sowie der Verwaltung und des Betriebes der Bahnen vor. Sogar 
ein Rückkaufsrecht wurde dem Staate zugesprochen. Es ergab sich 
indessen bald, dass durch Private allein nicht ein ausreichendes Kisen- 
bahnnetz zu erlangen sein würde. Deshalb entschloss man sich zu- 
nächst zu einer Zinsgarantie. Als dieses nicht von dem nötigen Erfolge 
begleitet war, ging die Regierung mit dem Plane vor, nicht nur den Bahn- 
bau selbst in die Hand zu nehmen, sondern auch die bisherigen Privat- 
bahnen in staatliche Hand übergehen zu lassen. Es kam indessen nicht 
dazu. Unter dem Handelsminister von der Heydt wurden dann 
1849 den Kammern Vorlagen für eine Anzahl Staatsbahnen gemacht, die 
dann auch sofort in Angriff genommen wurden. Im Jahre 1853 setzte 
er ein Gesetz durch, nach welchem eine Kisenbahnsteuer eingeführt 
wurde, aus deren Ertrage die Privateisenbahnen allmählich aufgekauft 
werden sollten. In den folgenden Dezennien ging der Bau durch Private 
und durch den Staat nebeneinander her. Bald nach dem Ende des 
deutsch-französischen Krieges begann sich die öffentliche Meinung mehr 
und mehr dem Staatsbahnsystem zuzuneigen. Da aber Fürst Bismarck 
vor allem danach strebte, die Bahnen in der Hand des Reiches zu kon- 
zentrieren, so wurde, der Gedanke der Staatsbahnen zunächst nicht 
weiter verfolgt, und erst als diese Bestrebungen gescheitert waren, ging 
die Regierung durch den Minister von Maybach energisch in dieser 
Beziehung vor, indem durch die Gesetze von 1879 und 80 6. grosse 
Bahnen angekauft wurden, worauf dann allmählich sämtliche grosse 
Bahnen in die Hand des Staates übergingen. Während noch 1879 die
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.