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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

4 I 
Privatbahnen ungefähr denselben Umfang hatten, wie die Staatsbahnen, 
amfassten am 1. April 1899 die letzteren 30737 km, die ersteren nur 
2839 km. Durch das Kleinbahngesetz vom 28, Juli 1892 ist der Bau 
der Kleinbahnen Privatunternehmern überlassen und sind einzelne Neben- 
bahnen konzessioniert. Die Verwaltung der Staatsbahnen liegt in der 
Hand von 21 KEisenbahndirektionen, welche unter dem Minister für 
öffentliche Arbeiten stehen. 
Am 16. Dezember 1896 wurde der bedeutsame Staatsvertrag 
Preussens und Hessens von dem preussischen Landtage genehmigt, 
durch welchen beide Länder die private hessische Ludwigsbahn an- 
kauften und diese sowie die hessischen Staatsbahnen in preussische 
Verwaltung übergingen. Lange Jahre war die hessische Privatbahn 
in einem intensiven Konkurrenzkampf mit den preussichen Staatsbahnen 
gewesen, welcher viele Missstände mit sich führte, bis es 1885 gelang, 
ein entsprechendes Abkommen zustande zu bringen. Aber erst jetzt 
ist eine genügende Einheitlichkeit erlangt, die um so bedeutsamer ist, 
als diese Bahnen den Hauptverkehr zwischen Nord- und Süddeutsch- 
land. vermitteln und sich nun in die grossen internationalen Verkehrs- 
strassen völlig dem Gesamtinteresse unterordnend einfügen. Sämtliche 
Einnahmen und Ausgaben des Betriebes dieser Bahnen werden als ge- 
meinsame angesehen und der Ueberschuss unter beide Staaten nach 
einem vereinbarten Massstabe verteilt. Die Direktion der Eisenbahnen 
ist gleichfalls nach einem vereinbarten Verhältnis aus Vertretern beider 
Staaten zusammengesetzt. Damit ist der Weg gezeigt, wie allmählich 
die Bahnen der verschiedenen Staaten zu einer grösseren Einheitlich- 
keit gebracht werden können, In Württemberg ist, wie erwähnt, 
von Anfang an der Eisenbahnbau ausschliesslich durch den Staat aus- 
geführt. Bayern dagegen begann mit Privatbahnen, kaufte aber 1844 
bereits eine grosse Privatbahn an, und hat seitdem die Ausbildung des 
Eisenbahnetzes selbst in die Hand genommen. Nur in der Pfalz be- 
stehen noch Privatbahnen. Aehnlich war der Verlauf in Sachsen, wo 
seit 1876 der Ankauf der Privatbahnen begann und bald durchgeführt 
wurde. 
In der deutschen Reichsverfassung wurde der Reichsgewalt die Ober- 
aufsicht über die Eisenbahnen und deren Betrieb, so weit es der Schutz 
des Reiches oder das Interesse des allgemeinen Verkehres erheischt, zu- 
erkannt, sowie das Recht der Gesetzgebung in betreff derselben. Bayern 
ist ein verfassungsmässiges Reservatrecht in Eisenbahnsachen vorbehalten. 
Nur so weit es sich um die Landesverteidigung handelt, hat hier eine 
Reichsaufsicht einzutreten, Schon Ende der sechziger Jahre versuchte 
der damalige bayrische Minister Fürst Hohenlohe, der spätere Reichs- 
kanzler, eine schärfere Vereinigung des deutschen Eisenbahnwesens 
durch die Einrichtung eines Eisenbahnvereins und’ eines Eisenbahnrates 
herbeizuführen, doch kam es nicht dazu. Nach der Gründung des 
deutschen Reiches wurde dann durch Gesetz vom 27. Juni 1873 ein 
besonderes Reichseisenbahnamt eingerichtet, welches vor allem ein 
Reichseisenbahngesetz vorbereiten sollte. Doch ist ein solches trotz 
mehrerer Versuche nicht zustande gekommen. Ebensowenig war gegen- 
über dem Partikularismus der verschiedenen Staaten der Plan eines 
Reichseisenbahnnetzes durchzusetzen, obgleich Preussen mit gutem 
Beispiel voran ging, indem es sich durch Gesetz vom 4. Juli 1876 
Conrad, Grundriss d. polit. Oekonomie. IK Teil. 3. Aufl. Ca
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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