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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

79 
ausdrückliche Satzung seiner Gerichts- und Finanzgewalt insoweit 
zu entziehen, als es von anerkannten Grundsätzen des Völker- 
rechts geboten wird. Selbst in Ansehung der diplomatischen 
Agenten schweigt sich hier das Gesetz zuweilen aus, obwohl bei 
ihnen die grössere praktische Tragweite mindestens gelegentlich 
umfassenderer Kodifikationen auch zur Erwähnung des Selbst- 
verständlichen Veranlassung bieten könnte.!) Wie sogar in Be- 
zug auf die durch eine jahrhundertelange Praxis scheinbar für 
immer festgelegten Institute des internationalen Rechtslebens die 
Entwickelung völkerrechtsgemässen Landesgewohnheitsrechtes 
keineswegs stille stehen kann, beweist die Geschichte des Rechts- 
falls Schnäbele; nach meiner Auffassung bedeutete das damalige 
Verhalten der deutschen Reichsregierung den — vermuthlich 
wirksamen — Anstoss zur Bildung eines Reichsgewohnheitsrechts, 
das in Gemässheit des bereits in der völkerrechtlichen Praxis 
wenigstens „latenten Prinzips“ die Exterritorialität diplomatischer 
Agenten in gewissem Umfange auf Grenzbeamte ausdehnt, 
die der Dienst auf benachbartes Staatsgebiet hinüberführt.?) 
eines Gesetzes einbrachte, in dem jene Exemtion ausdrücklich statuirt werden 
sollte, behauptete sie gleichwohl — und wie mir scheint, mit Recht —, dass 
hierdurch nur schon in Geltung befindliches, unbestrittenem Völkerrechte 
konformes Landesrecht bestätigt werde. Das wurde aber innerhalb und 
ausserhalb des Reichstags vielfach verneint. Vergl. die oben S. 362 Note 1 
a. E. gegebenen Anführungen und v. Bar, in der „Nation“, II S. 293f., auch 
Journal XII p. 645 et suiv. Auf den Streit, über den eine sehr grosse Litte- 
ratur erwachsen ist, kann ich nicht eingehen. 
1) So befand sich z. B. im Entwurfe zum Code civil hinter dem Art. 3 
eine Bestimmung, welche die Gesandten ausländischer Staaten von franzö- 
sischer Civil- und Kriminalgerichtsbarkeit befreite. Sie wurde als selbstver- 
ständlich gestrichen, weil „6tranger au droit civil, appartenant au droit des 
gens“. Vergl. Fenet, Travaux preparatoires du Code civil. VII Paris 1836. p. 15. 
2) Auf die Bedeutung des Falls für die internationale Rechtsentwickelung 
hat namentlich Stoerk hingewiesen. Vergl. seinen Vortrag: Die staats- und 
völkerrechtlichen Verhältnisse des Rechtsfalles Schnäbele. Greifswald 1887. 
(Nicht im Handel, vom Verf. mir freundlichst zur Verfügung gestellt), ferner 
in HH IS. 663 f., 669£. u. in v. Stengel’s Wörterbuch d. Verwaltungsrechts IL S.6f£. 
— Von dem im Texte eingenommenen Standpunkte aus erklärt sich auch 
der von v, Kries, Archiv f. öff. Recht V S. 357 behauptete, aber nur schein- 
bare Widerspruch in der die Angelegenheit erledigenden Note der Reichs- 
regierung. Die Freilassung erfolgte zwar „in Betracht völkerrechtlicher Mo- 
tive“, aber „unter voller Anerkennung der Berechtigung des 
Verfahrens der diesseitigen Gerichte und Beamten“. Das war
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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