Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Nationalökonomie (1.1915)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

309 — 
und daß sie aus der Wirtschaft der betreffenden Persönlichkeit her- 
rühren, so daß also im allgemeinen eine gewisse Nachhaltigkeit der- 
selben angenommen werden kann. Einnahmen, welche durchlaufende 
Posten ausmachen, d. h. die zur Erhaltung der Wirtschaft wieder 
verausgabt werden müssen, gehören nicht zum Einkommen, und eben- 
sowenig diejenigen Einnahmen, welche nicht im Zusammenhang mit 
der Wirtschaft stehen, wie Erbschaften, Geschenke, Lotteriegewinne. usw. 
Hiernach erkennen wir nur das sog. Reineinkommen an und 
sehen in dem Ausdrucke Roheinkommen einen uneigentlichen Begriff, 
der nur zur Verwirrung beiträgt. Das Einkommen einer Person kann 
sich nun zusammensetzen aus den Reinerträgen einer größeren Zahl 
einzelner Wirtschaften und verschiedenartiger Vermögensanlagen. 
Es kann Jemand Einkommen beziehen aus einem selbstbewirtschaf- 
teten oder verpachteten Gute, außerdem aus einer Beteiligung an 
einer Aktiengesellschaft, aus einer Hypothek, also aus der Wirtschaft 
anderer Personen. Alle diese Summen zusammen aber gehören zur 
Hauswirtschaft einer und derselben Person und bilden ihr Einkommen. 
Dasselbe ist in der Hauptsache Konsumtionsfond für die betreffende 
Persönlichkeit, bestimmt, zum Unterhalte derselben wie der Familie usw. 
zu dienen, gleichviel, ob der ganze Fond für diesen Zweck 
aufgebraucht wird, oder ob ein Teil davon kapitalisiert, also zur Ver- 
zrößerung des Vermögens verwendet wird. 
Wie man von dem Reinertrage der Volkswirtschaft sprechen 
kann, so auch natürlich von dem Einkommen eines Volkes. Beides 
nehmen wir mit einer noch zu erwähnenden Ausnahme als zusammen- 
fallend an. Der erstere ist die Summe der Erträge aller volkswirt- 
schaftlichen Tätigkeiten, das andere die Summe der Einkommen aller 
einzelnen Persönlichkeiten, welche aus jenen Reinerträgen bezogen 
werden und nur aus ihnen bezogen werden können. Hiernach ist 
kein Unterschied gemacht, wer der eigentlich Produzierende ist. Als 
Ergebnis der Wirtschaft ist hierbei auch das angesehen, was von 
Anderen produziert ist, aber als Einkommen von der betreffenden 
Person bezogen ist, z. B. in der Form von Zinsen, Dividenden usw. 
Es wird hier also die Hauswirtschaft als die abgegrenzte Wirtschaft 
einer Person angesehen. Daher ist natürlich auch bei dem Volks- 
einkommen mit einbegriffen, was ev. aus dem Auslande bezogen wird, 
während nicht in Betracht kommt, was von dem inländischen Rein- 
ertrage an das Ausland abgegeben werden muß. Wir haben hier 
die Summe aller Hauswirtschaften im Auge, die nicht zusammen- 
fällt mit der Summe der einzelnen Produktionswirtschaften. 
Der Ertrag eines großen Unternehmens, z. B. einer großen 
Maschinenbauanstalt, liefert einer sehr großen Zahl von Personen 
ihr Einkommen, Alle Arbeiter, Beamten, wie der Unternehmer selbst 
beziehen es daraus; die Ersteren aber aus dem Rohertrage, der Letz- 
tere dagegen den Reinertrag. Jeder Arbeiter hat seine eigene Haus- 
and Finanzwirtschaft, wie jeder Beamte und der Unternehmer, sie 
ist ein für sich abgeschlossenes Ganzes; sie gewinnt Einkommen, ver- 
braucht es und erzielt ev. eigene Ueberschüsse, Das Einkommen 
sämtlicher Personen ist, wie gesagt, dem Ertrage der Anstalt entnommen, 
lie einzelne Summe hat vom Standpunkte des Unternehmers eine an- 
dere Stellung als von dem des Arbeiters und beansprucht eine andere 
Bezeichnung. Gleichwohl läßt sich Alles in der erwähnten Weise 
anter den Begriff Einkommen subsumieren.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Nationalökonomie. Fischer, 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.