Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

131 
es vom Staate bezahlt würde. Das Lehngut wird vom König einem 
Manne gewährt, der sich große Verdienste um den Staat erworben 
hat. Es ist vererblich im Mannesstamm nach den Grundsätzen der 
Primogenitur, so lange ein Erbe existiert. Wenn die männliche 
Nachkommenschaft ausstirbt, fällt das Lehngut an die Krone zurück, 
aber es kann ihr nicht endgültig einverleibt werden. Es muß von 
neuem einem tüchtigen Staatsdiener mit oder ohne Adel zugeteilt 
werden. Für die Domänen in Hannover, wo sie „Kittergut“ heißen, 
gilt dies besonders. Anderswo können sie verkauft werden, unter 
der Bedingung, daß der Erwerber die ihm auferlegten Pflichten er 
füllt; aber auf keinen Fall dürfen sie zerstückelt werden. Wie in 
Dänemark und Schweden bewirtschaften die Besitzer ihre Güter, 
sei es durch ihre Dienstboten oder durch Pächter, Bauern oder Häus- 
linge. Sie leben in gutem Einvernehmen mit der Mehrzahl der 
ländlichen Bevölkerung, über die sie oft Patronage ausüben, und 
die zum größten Teil ganz unabhängig ist. Fast immer betrachtet 
die Bevölkerung in nationalen Fragen diese Großgrundbesitzer als 
ihre natürlichen Vertreter. Der Adel, den die Grundeigentümer 
bilden, ist mit oder ohne Titel, in der Meinung des Volkes die wahre 
obere Klasse der sächsischen Ebene, weil ihr Einfluß sich nicht 
gründet auf beneidete Privilegien, sondern auf harte Pflichten. Er 
versammelt sich periodisch in den verschiedenen territorialen Be 
zirken, um in den Mitgliedern das Gefühl dieser Pflichten zu er 
wecken und den weniger wohlhabenden Familien ihre Ausübung zu 
erleichtern. So vereinigen sich z. B. in Lüneburg die Vertreter des 
Adels in Celle, der alten Hauptstadt der Provinz, unter dem Vorsitz 
eines erwählten Marschalls. Die Versammlung ernennt eine besondere 
Kommission, die die alten Stiftungen der Korporation zu verwalten 
und neue Legate entgegenzunehmen hat. Ihre Hauptaufgabe be 
steht darin, die Einkünfte aus diesem Eigentum zu verteilen, be 
sonders arme Töchter zu dotieren und zur Equipierung junger 
Offiziere beizusteuern. 
In der sächsischen Ebene, wie in den früher beschriebenen 
Gegenden, beruhen diese trefflichen Gewohnheiten auf dem Gehorsam 
gegenüber den Vorschriften des göttlichen Gebots („eternel decaloque“); 
aber sie erhalten sich im reinen Zustande nur unter dem wohltätigen 
Einfluß des regelmäßigen Kultus. Die religiösen Zwistigkeiten des 
16. und 17. Jahrhunderts haben zahlreiche Spuren in dieser Gegend 
zurückgelassen. In vielen Gegenden der Ebene und des angrenzenden 
Hügellandes wetteifern die Katholiken und Lutheraner neben
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.