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Nationalökonomie (1.1915)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (1.1915)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886443912
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236258
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
1.1915
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1915
Scope:
XVI, 460 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (1.1915)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
  • Index

Full text

43 
Hilfsstoffe weist er der Natur zu. Da diese letzteren aber erst durch 
Arbeit uns zugänglich oder brauchbar geworden sind, so stehen sie 
wirtschaftlich auf demselben Boden wie die Werkzeuge. Es liegt nur 
ein quantitativer, nicht qualitativer Unterschied vor. 
Die bedeutsamste Unterscheidung für unsere Wissenschaft ist die, 
in uNTALIENdEF und stehendes Kapital. Die Kigentümlichkeit 
ä&S ersteren liegt darin, daß es er Se in dem Produktionsprozesse 
zur Anwendung gelangt, in seiner bisherigen Gestalt dabei umgewandelt 
wird, und daß der Wert voll und ganz in den des neuen Produktes 
übergeht. Das ist der Fall, wenn das Getreide ausgesät oder ver- 
füttert wird. Es wird als solches vernichtet und geht in dem land- 
wirtschaftlichen Prozesse dem Werte nach in Stroh und Körner der 
neuen Ernte oder in Fleisch und Milch der gefütterten Tiere über; 
wie ebenso in der Mühle das Getreide in Mehl, das Mehl in der 
Bäckerei in Brot verwandelt wird, das als umlaufendes Kapital nur 
einmal in dem Produktionsprozesse zu dienen vermag. Das ist ebenso 
der Fall bei der Kohle, die zur Erzeugung des Dampfes dient, bei der 
Wolle, die zu Garn versponnen wird, während das Garn wiederum 
zu Zeug yverwebt wird. 
Das stehende Kapital wirkt dagegen nachhaltig in dem Pro- 
duktionsprozeß, überdauert den einzelnen Prozeß, wird wiederholt ge- 
braucht, nutzt sich erst allmählich ab, so daß der Wert nur langsam 
vernichtet und in den Wert der Produkte übergeführt wird. Dazu 
gehören vor allem Geräte, Maschinen, das Fabrikgebäude usw. Auch 
diese nutzen sich im Laufe der Zeit ab, und es ist die Voraussetzung, 
daß die dadurch erzielten Gegenstände in ihrem Werte einen Krsatz 
für die Abnutzung gewähren. Es gehören dazu das tote und lebende 
[nyentarium in der Landwirtschaft, die Zugtiere, wie das Milch- und 
Mastvieh. In der Hand des Fleischers dagegen wird das Mastvieh 
umlaufendes Kapital; wenn es geschlachtet und verteilt wird. Einen 
bedeutsamen Teil des stehenden Kapitals in einem Lande bilden 
Chausseen, Eisenbahnen, Kanäle, Häfen usw., dann die Münze, welche 
zwar fortdauernd von Hand zu Hand geht und tatsächlich in der 
Volkswirtschaft umläuft, gleichwohl aber stehendes Kapital ist, weil 
sie Jahre hindurch den Tausch vermittelt und wirtschaftlich nutzbar ist. 
Beide Arten des Kapitals müssen sich gegenseitig ergänzen und 
deshalb in entsprechendem Verhältnisse vorrätig sein, damit sie an- 
gemessen verwertet werden können. Fehlt es an Kohle und Kisen, 
sind diese aus Mangel im Preise zu sehr in die Höhe getrieben, so 
können die Maschinenbauanstalten ihre Tätigkeit nicht gleichmäßig 
fortsetzen; sind zu viel Fabriken angelegt, so behindern sie sich gegen- 
seitig durch übermäßige Konkurrenz, und wirtschaftliche Krisen 
sind die Folge. Fehlt es dagegen an Fabriken, um das vorhandene 
Rohmaterial zu verarbeiten, ist somit umlaufendes Kapital im Ueber- 
nn vorhanden, so wird auch dieses volkswirtschaftlich ein Nach- 
eil sein. 
Für die Entwicklung der ganzen Volkswirtschaft ist es aber not- 
wendig, fortdauernd umlaufendes Kapital in stehendes zu verwandeln 
und letzteres mehr und mehr anzuhäufen und zu verallgemeinern. In 
der Landwirtschaft müssen sowohl privatwirtschaftlich wie volkswirt- 
schaftlich die Ueberschüsse der Ernten in Geld umgesetzt und mög- 
lichst dazu benutzt werden, den Boden durch Meliorationen zu ver- 
bessern. Gebäude und Inventarium zu ergänzen. um den Boden er- 
Stehendes und 
umlanfendes 
Kapital.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1915.
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