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Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

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Bibliographic data

fullscreen: Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887156429
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236518
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft
Volume count:
1.1901
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1901
Scope:
XIII, 482 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Litteratur und Methode
  • Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
  • Index

Full text

132 Erstes Buch. Land, Leute und Technik. 
damit stärker zur Voraussicht erzogen. Der Winter ist andererfeits im gemäßigten 
Klima nicht so lang, die Tage sind noch nicht so kurz wie an den Polen, wo Natur 
und Menschen zu einem viele Monate dauernden Winterschlaf gleichsam durch eine 
Nacht von Monaten gezwungen sind, der im Sommer ein ebenso langer Tag folgt. 
Der große und stete Wechsel der Witterung erzeugt im gemäßigten Klima im ganzen 
auch mehr Energie als die in den Tropen meist für Wochen und Monate gleich— 
mäßige Witterung. Das gemäßigte Klima regt in seinem kälteren Teile mehr zur 
Thätigkeit, an, giebt in seinem wärmeren dem Menschen die schönste und leichteste 
Existenz. Über die Verschiedenheiten innerhalb des gemäßigten Klimas sei hinzugefügt, 
daß die Vegetationszeit der Pflanzen in Europa zwischen 8 und 9, die landwirtschaft— 
liche Arbeitszeit zwischen 4 und 11 (in Rußland 4, Ostpreußen 5, Mitteldeutschland 7, 
Südengland 11) Monaten schwankt. Die nötige Zahl der Arbeiter, der Gespanne, das 
Wiesen- und Futterareal ist davon abhängig. Der Reinertrag, die Kosten aller Melio— 
ration schwanken entsprechend; von der Länge und Härte des Winters hängt teilweise 
Verkehr und Absatz ab. Haxthausen meint, bei gleicher Kultur gebe ein ähnliches Gut 
in Mitteldeutschland die doppelte Rente wie in Rußland. 
Die heiße Zone hat nicht sowohl viel heißere Tage als die gemäßigte, wie eine 
viel größere Zahl gleichmäßig sich folgender heißer Tage und eine Hitze, welche mit 
stärkerer Feuchtigkeit verbunden ist und deshalb auf alles organische Leben ganz anders 
wirkt. Ein Winter in unserem Sinne ist nicht vorhanden; man hat nur zwei oder 
drei Jahreszeiten; die Regenzeit wird als die kühle empfunden, die Zeit vorher als die 
des Erstickens und des Vertrocknens der Pflanzen. Der anregende Wechsel der Witterung 
wie die Ungleichheit von Tag und Nacht fehlen oder sind sehr mäßig. In Britisch— 
Indien pflegt man Oktober bis Februar als gemäßigte Jahreszeit zu bezeichnen; 
unsere Halmfrüchte, Obstarten und Gemüse gedeihen da und werden im März geerntet; 
dann folgt vom März bis Juli die heiße Zeit, welche die südlichen Früchte, Reis, Indigo 
und Mais zur Reife bringt; endlich die Regenzeit vom Juli an, welche Abkühlung 
schafft, die Vegetation neu belebt. Das Pflanzen- und Tierleben zeigt in der südlich 
zemäßigten und subtropischen Zone seinen größten Reichtum und seine höchste Ent— 
ialtung; aber der Mensch hat im eigentlichen Tropenklima fast nur während der vier 
Monate nach der Regenzeit seine Vollkraft; die Regenzeit und die heiße Zeit lähmt ihn, 
bedroht seine Gesundheit und seine Energie. 
Die Tropen, hat man gesagt, seien die Wiege der Menschheit gewesen, weil sie 
das Leben leichter machten; die gemäßigte Zone aber die Wiege der Kultur, weil sie 
den Menschen zu größter Entfaltung seiner Kräfte nötigte, ohne ihm das Leben so zu 
erschweren wie die kalte Zone mit ihrer Armut an Pflanzen und Tieren. 
55. Die geologischen und Bodenverhältniffe sowie die Wafsfer— 
verteilung. Neben dem Klima sind es die geologischen und Bodenverhältnisse, von 
denen die menschliche Wirtschaft in allem einzelnen bedingt ist. 
Die Erdoberfläche ist das Ergebnis eines Umbildungs- Schichtungs- und Ver— 
witterungsprozefses, der in Millionen Jahren die Erhebung, Zusammensetzung und 
begetative Kraft, den Quellenreichtum und die Luftbeschaffenheit, die Gesundheit und 
Wohnlichkeit derselben in allen ihren einzelnen Teilen bestimmte. Eine Reihe von 
geologischen Zeitaltern erzeugte die verschiedenen Schichten, die sich folgten und vom 
Urgebirge bis zum heutigen Schwemmland in den einzelnen Gegenden zu Tage treten, 
ihr Relief, ihre Erhebung und Beschaffenheit bestimmen. Ein Ergebnis hievon ist 
schon die Gestalt der Länder und Kontinente, das ganze Verhältnis von Festland und 
Meeren, das wir vorhin erörterten. Damit hängt weiter der auch innerhalb der Länder 
hervortretende Gegensatz von Hochgebirge und Hochplateau, Mittelgebirge und Stufen— 
land, Tiefebene und Flachland zusammen. Jedermann weiß, daß der Hackbau, der 
Acker- und Gartenbau in den reicheren Flußthälern und Tiefebenen warmer Länder ent— 
standen, seit lange aber in die gemäßigte Zone, in die Stufen- und Hügelländer vor— 
zgedrungen ist. Welchen Teil eines Landes aber der landwirtschaftliche Anbau erfassen 
önne, das hängt neben dem Klima wesentlich von den geologischen und Bodenverhält—
	        

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