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Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

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Bibliographic data

fullscreen: Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887156429
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236518
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft
Volume count:
1.1901
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1901
Scope:
XIII, 482 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft (1.1901)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Litteratur und Methode
  • Erstes Buch. Land, Leute und Technik als Massenerscheinung und Elemente der Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
  • Index

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494 ALLGEMEINE VERHÄLTNISSE. — Sterblichkeit. stituirt oder sichere Schlüsse von dem einen auf den andern gezogen werden. Will man die Sterblichkeit verschiedener Völker oder die Sterblichkeit eines und desselben Volkes in verschiedenen Perioden mit einander vergleichen, so kann dies nur geschehen auf Grund einer zuvor für jedes Volk, resp. für jede Periode construirten genauen Sterblichkeitsliste obiger Form und auf Grund der daraus für jedes Alter abgeleiteten mittleren Lebensdauer. Die Anwendung anderer Vergleichungsmomente führt zu unsicheren Resultaten. Da solche Ver gleichungen gleichwol häufig vorgenommen werden, so wollen wir die Trüglich- keit derselben durch einige Beispiele anschaulich zu machen suchen. Gesetzt, das Sterblichkeitsverhältniss bei den oben (S. 492) aufgeführten Völkerschaften wäre ein völlig gleiches, es ginge daher in einer und derselben Altersclasse bei allen jährlich ein gleiches Procentmaas durch den Tod ab, so würden doch, wenn man nach irgend gewählten Procentsätzen die Sterblichkeit berechnete, die dadurch gefundenen Todten für die verschiedenen Länder ver schiedene Sterblichkeitsziifern und ein verschiedenes Durchschnittsalter ergeben, und zwar aus dem Grunde, weil die Lebenden sich auf die verschiedenen Alters- classen nicht in allen Ländern nach derselben Pronortion vertheilen. Die nu merische Verschiedenheit kann eine sehr bedeutende sein. Vergleichen wir z. B. Frankreich und Norwegen mit einander und nehmen an, dass die Sterblichkeit in beiden Ländern genau nach dem Gesetze erfolge, welches die obige Sterb lichkeitsliste von Quetelet für Belgien und zwar für Männer ausdrückt, wonach das mittlere Sterblichkeitsprocent für die Altersclasse von 0—4 Jahren = 0,8, von 5—9 Jahren = 1, von 10—14 Jahren = 0,5 u. s. w. ist, so würden in Frank reich von 10,000 Personen nur 250, in Norwegen dagegen von derselben Zahl 202 sterben, mithin die Sterblichkeitsziffer für ersteres Land 40, für letzteres nur 38,17 betragen. In Frankreich würden, nach dem mittleren Durchschnitte der Alterscla,ssen berechnet, alle 250 Gestorbene 9487,5 Jahre, in Norwegen die 202 Gestorbenen dagegen nur 8421,5 Jahre durchlebt haben , mithin würde das Durchschnittsalter der Gestorbenen für Frankreich sich auf 37,95 Jahre, für Norwegen nur auf 32,14 Jahre berechnen. Welche Verschiedenheit dieser Zif fern bei völlig gleichem Sterblichkeitsverhältnisse ! Umgekehrt kann bei ein und demselben Volke sich das Sterblichkeitsver hältniss ändern, ohne dass die Sterblichkeitsziifer die geringste Aendcrung er fährt. Es ist dies der Fall, wenn in einer Altersclasse so viel mehr Personen sterben, als in einer anderen dem Tode wenige r unterliegen. Die Gesammt- zahl der Gestorbenen ist dann dieselbe, mithin bleibt sich auch das Verhältniss derselben zur Zahl der Lebenden oder die Sterblichkeitsziifer gleich. Findet in solchem Falle die geringere Sterblichkeit in den jüngeren Jahren statt und bleibt sie auf diesem Maase stehen, so wird dadurch die mittlere Lebensdauer verlängert, findet dagegen die grössere Sterblichkeit in den jüngeren Alters- classen statt, so wird die mittlere Lebensdauer verkürzt. Im ersteren Falle wachsen nämlich die zwischen den beiden Wendepunkten gewonnenen Le bensjahre der ganzen Bevölkerung zu, in letzterem gehen die zwischen diesen Wendepunkten ausgefallenen Lebensjahre derselben verloren, ohne sich wieder zu ersetzen. Es kann endlich der Fall eint reten, dass in den jüngeren Altern die Sterb lichkeit geringer wird, während sie in den höheren Altersclassen sich in solchem Grade vermehrt, dass die durch letzteren Umstand der ganzen Bevölkerung verloren gehenden Lebensjahre genau so viel betragen , wie die durch mindere Sterblichkeit in den jüngeren Jahren gewonnenen. In diesem Falle bleibt die mittlere Lebensdauer für die Zeit der Geburt und die folgenden Altersclassen bis dahin, wo die Aenderung eintritt, offenbar dieselbe, (Tenn die Summe der von der ganzen Völkerschaft durchlebten Jahre wird durch die sich compensi- renden Abweichungen nicht alterirt. Um aber jenes Verhältniss herbeizuführen, muss im höheren Alter eine viel grössere Zahl von Personen mehr sterben, als in den jüngeren weniger mit Tode abgehen. Dies wird die Sterblichkeitsziffer oder das Verhältniss der Zahl der Gestorbenen zur Bevölkerung erhöhen, — was Viele als ein Zeichen verkürzter Lebensdauer ansehen. Das Durch schnittsalter der Gestorbenen wird aber durch die grössere Zahl der im vorge rückten Alter Gestorbenen erhöht, was Vielen als ein untrügliches Zeichen ver längerter Lebensdauer gilt. Gleichwol ist die mittlere Lebensdauer genau

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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