Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

115 — 
und Pomeroy') stosse ich hier ebenfalls nicht feindlich zu- 
sammen. Im Gegentheil — hinsichtlich des Punktes, von dem 
ich spreche, sind wir ganz. einer Meinung. Denn sie wie ich 
bestreiten die Möglichkeit, dass das, was Satzung einer Landes- 
rechtsquelle ist, gleichzeitig Völkerrecht sei. Nur dass sie nicht 
allein ein Völkerrecht gleichen Inhalts, sondern überhaupt jedes 
Völkerrecht für undenkbar erklären. 
Weit schwieriger stellt sich die Auseinandersetzung mit einer 
andern und zwar sehr umfangreichen Gruppe von Schriftstellern, 
die uns namentlich auf dem Gebiete des Staatsrechts begegnet. 
Es sind die, welche den „Staatsvertrag‘“ als „Quelle“ des Landes- 
rechts bezeichnen. Hier tritt uns also nicht eine Gesamtauffassung 
über das Verhältniss von Völker- und Landesrecht entgegen. Nur 
sinem einzelnen Thatbestande, der, richtig verstanden, nach unse- 
rer Anschauung ein Mittel der Bildung objektiven Völkerrechts 
sein kann, wird die Eigenschaft zugeschrieben, Entstehungsform 
auch staatlichen Rechts zu sein. Freilich kann sich unter 
solcher Hülle eine allgemeine Ansicht über das Verhältniss der 
beiden Rechtsordnungen verbergen, die der hier zu bekämpfenden 
[dee gleichkommt, es könne Völkerrecht zugleich Landesrecht 
sein?). Allein ob eben bei dem einzelnen Autor solche Gedanken 
m Hintergrunde stehen, oder ob es sich nur um den ungenauen 
Ausdruck einer richtigen Idee handelt, das ist sehr oft kaum fest- 
zustellen. Wir haben es häufig nur mit kurzen Sätzen zu thumn, 
die keinen Einblick in das Gewebe der Grundanschauung ge- 
statten. Ich habe nämlich vor Allem die zahlreichen Schriftsteller 
im Auge, die in Lehr- oder Handbüchern .des öffentlichen Rechts 
anter den Quellen des Staatsrechts neben Gesetz, Gewohnheit 
and anderem mit knappen Worten auch den Staatenvertrag auf- 
zählen. ?) Dass dieser Satz in seiner allgemeinen Fassung unrichtig 
1) Lectures on International Law, ed. by Woolsey. Boston u. NewYork 
1886. p. 23 and foll. 
2) 8. v. HoltzendorffinH.H. I S.56: „Dieselb en Rechtsquellen (vor- 
nehmlich Staatsverträge) können gewisse Privatrechtsverhältnisse und gleich- 
zeitig auch die damit zusammenhängenden öffentlichen Rechtsinteressen ordnen 
Niederlassungsverträge)‘“. Der Zusammenhang ergiebt, dass hier unter Privat- 
"echt Landesrecht, unter öffentlichem Recht Völkerrecht zu verstehen ist. 
Auch an andern Stellen hat v. H. das Verhältniss der beiden Quellen recht 
ınklar gefasst. 
3) Z. B. Gönner, Teutsches Staatsrecht. Landshut 1804, S. 20; Leist 
RE
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.