Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

_ 174 — 
Stücke ihrer souveränen Gewalt heraustreten und sich einer ge- 
meinsamen Obergewalt unterwerfen, so ist die Annahme leicht, 
dass sie, um sich ihrer Freiheit nur bis zur Grenze des Nöthigsten 
zu berauben, in den Verfassungszustand des neuen Gesamtstaates, 
den sie bei der Gründung selbst bestimmen, einen Theil des bis- 
her für sie geltenden, also internationalen Rechts hineinbringen 
werden. 
Die gegentheilige Vermuthung wird am Platze sein, wo sich 
in umgekehrter Richtung aus dem Einheitsstaate durch Zer- 
setzung der zusammengesetzte Staat entwickelt. Denn hier 
vollzieht sich die Ablösung unitarischer Rechtsformen durch föde- 
rative Elemente, dass ich so sage, gegen den Willen des Staates, 
Sie wird mehr in Thatsachen nichtrechtlicher oder gar wider- 
rechtlicher Natur, als in rechtlichen Normirungen des der 
Dekomposition anheimfallenden Gemeinwesens ihren Ausdruck 
finden. 
In der That lehrt uns die Verfassungsgeschichte des ehe- 
maligen Deutschen Reichs, dass unsere Voraussetzung richtig 
ist. Gewiss bedeutet diese Geschichte seit dem Ausgange des Mittel- 
alters und endgültig seit dem Westphälischen Frieden den Ueber- 
gang eines Einheitsstaats in ein’ zusammengesetztes Staatswesen, 
das von der noch weiter strebenden Tendenz seiner Glieder nach 
völliger Ersetzung staatlicher Formen durch ein lediglich völker- 
vrechtliches Band dauernd bedroht und endlich vernichtet wird. So 
wandeln sich im Laufe der Zeit Reichsinstitutionen auf dem Gebiete 
des Finanz-, des Heer-, ja wohl auch des Gerichtswesens ') in Ein- 
richtungen um, die den Charakter gemeinsamer Veranstaltungen 
einer Vielheit nur vereinsmässig verbundener Staaten nicht ver- 
leugnen können, und aus dem Reichstage, dem Reichsorgane, wird 
ein Kongress nach Instruktionen stimmender Diplomaten. Sicher- 
lich geschieht dies hier alles auf dem Wege Rechtens ; selbst die 
bedrohliche Gewährung des Bündnissrechts an die Reichsstände 
im Osnabrücker Friedensinstrumente ist rechtlicher Wille des 
Reichs selbst. Aber von einer Aufnahme völkerrechtlicher 
Rechtssätze durch die oberste Rechtsquelle des Reichs kann 
in dem berührten Umfange doch nicht gesprochen werden, 
Es ist wieder etwas anderes, wenn sich mehr und mehr für den 
1) S. Perthes, Das deutsche Staatsleben vor der Revolution. Hamburg 
1. Gotha 1845. 8. 27£.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.