Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

295 
Abs. 3 wegen der Zulassung und Behandlung der Kauffahrtei- 
schiffe in Seehäfen und auf Wasserstrassen der Gliedstaaten ge- 
troffen hat, könnten ohne jede Abänderung auch den Inhalt völker- 
rechtlicher Verabredungen bilden; jeder Handels- und Zollver- 
trag, aber auch einzelne Bestimmungen der deutschen Bundesakte 
(vergl. Art. 18) oder der Verträge des Zoll- und Handelsvereins 
beweisen das.!) Nicht minder gilt das für die Satzungen etwa 
des Bundesgesetzes betreffend die Gewährung der Rechtshülfe 
vom 21. Juni 1869 oder des Reichsgesetzes über den Beistand 
bei Eiuziehung von Abgaben und Vollstreckung von Vermögens- 
strafen vom 9. Juni 1895 und andere mehr. Es ist ganz charak- 
teristisch, dass das Rechtshilfegesetz von 1869 alsbald nach seinem 
Erlass fast ohne jede Veränderung seines Wortlauts zum Inhalte 
von Verträgen gemacht wurde, die der Norddeutsche Bund mit 
zwei ausserhalb des Bundes stehenden deutschen Staaten ab- 
schloss.?) Allein so nothwendig es ist, auf diese Erscheinung 
des Zusammenhanges wegen hinzuweisen, so gehören doch der- 
artige Bestimmungen nur so weit hierher, als sie nicht nur nach 
Art völkerrechtlicher Vereinbarungen abgefasst sind, sondern 
thatsächlich völkerrechtliche Regeln adoptirt haben. Solche 
Sätze finden sich nun in der Reichsgesetzgebung an vielen Stellen. 
Ich muss mich auf einige Beispiele beschränken. 
Es ist Völkerrecht verschiedener Herkunft, das vom Reichs- 
rechte recipirt worden ist. Zu kleinem Theile sind es Regeln, 
die allgemein im Staatenverkehre in Geltung stehen. Dahin 
gehört die Bestimmung des Gerichtsverfassungsgesetzes, dass die 
1) Vergl. Laband, I. S. 160 fi; Hänel, Staatsrecht I. S. 585 f; 
Bockshammer, Das Indigenat des Art. 3 der deutschen Reichsverfassung. 
Tübingen 1896. S. 2 #. Interessant ist die Bemerkung des Abgeordneten 
Braun bei der Berathung des jetzigen-art. 3 der RV. im konstituirenden 
norddeutschen Reichstage (Sten. Berichte S. 131): „Das ist kein deutsches In- 
digenat, das ist eine Vergünstigung, wie man sie durch völkerrechtliche 
internationale Verträge mit fremden Nationen stabilirt“. Seydel, 
Commentar S. 51. 
2) Mit Baden (Vertrag v. 14. Januar 1870, BGBl. S. 67) und Hessen süd- 
lich des Mains (Vertrag vom 18. März 1870, BGBl. S. 607). Ebenso charak- 
teristisch ist andererseits, dass die Hauptabweichungen der Verträge 
vom Gesetz gerade die Bestimmungen des Gesetzes betreffen, die sich nur 
aus der bundesstaatlichen Einigung der norddeutschen Staaten erklären 
lassen, nämlich die über Auslieferung eigener Unterthanen. Das Gesetz, 
nicht aber die Verträge machen sie den Staaten zur Pflicht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.