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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

t VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft 
Allein diese Erklärung wird schwerlich!) zutreffen. Dagegen 
wird man in anderer Weise die Steigerung des Großbetriebes 
im Warenverkehr, wie wir sie im 16. Jahrhundert beobachten, 
allerdings auf politische Ursachen zurückführen müssen. Wir 
haben hier an die neuen Entdeckungen2), an die jetzt in 
großen Massen herbeiströmenden Produkte Indiens zu denken. 
Lag darin schon an sich ein Anlaß zur Ausdehnung der Betriebe, so 
wirkten noch mehr dahm dre strenge staatliche Regelung des 
Verkehrs der Kolonieen mit dem Mutterlande und der damit 
in Zusammenhang stehende Grundsatz der portugiessischen Re- 
gierung, den Ertrag der Handelsflotte nach Möglichkeit nur 
im großen zu veräußern. Es sind dies jedoch wiederum poli- 
tische Ursachen, die mit den deutschen Territorien gar nichts 
zu tun haben. 
Die Gründe, die weiterhin den Großhandel und die Groß- 
industrie befördert haben, lassen sich nicht einfach herzählen und 
sind schwieriger zu erkennen als die genannten. Bald wirkt eine 
1) Vgl. Forschungen zur deutschen Geschichte, Bd. 4, S. 485 : 
Mit dem Gelde, das der Erzbischof von Salzburg 1486 als Reichs- 
steuer einkassiert, wuchert er, indem er sich durch einen Nürnberger 
für 1700 Gulden Tuch zu Gewändern einkaufen läßt und dies dann 
bei der Ausgabe (doch wahrscheinlich an die in Sold genommenen 
Landsknechte) mit 2550 Gulden berechnet. Das wäre ein Fall, der 
in jenem Zusammenhange in Betracht kommen könnte. Aber es han- 
delt sich hier doch nur um ein Kuriosum. Überdies stammt das Geld, 
das den großen Umsatz möglich macht, nicht aus einer Territorial-, 
sondern einer Reichsssteuer. ~ Daß die landesherrliche Verwaltung 
anfangs keine erhebliche Bedeutung für die Förderung von Handel 
und Gewerbe hat, darf man auch schon der Tatsache entnehmen, daß 
erst allmählich Residenzen und Hauptstädte aufkommen und daß 
demgemäß solche als Mittelpunkte von Handel und Gewerbe zunächst 
noch keine Rolle spielen. Vgl. oben S. 467 u. 499.9. 
2) Wenn ich hier eine Wirkung der neuen Entdeckungen auf die 
Art des Handelsbetriebs in Deutschland annehme, so schließe ich mich 
damit keineswegs der Ansicht an, daß dieselben sogleich eine allge- 
meine Verlegung der Verkehrswege in Europa hervorgerufen haben. 
Gegen diese noch immer hier und da vorgetragene Anschauung hat sich 
mit Recht energisch Dietrich Schäfer, Hansische Geschichtsblätter, 
1897, S. 3 ff. ausgesprochen. 
Z96
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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