Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

304 
ausgesprochen worden.!) Vor allem, — das gewählte Beispiel 
deutet es schon an, — soweit es sich um die Pflicht handelt, die 
Staatsunterthanen von gewissen, den anderen Staaten schädlichen 
Handlungen abzuhalten, ist es dem erhobenen Anspruche gegen- 
über keine zulässige Ausrede, der Stand der Gesetzgebung ge- 
statte keine derartigen Beschränkungen der persönlichen Freiheit; 
der Staat haftet, auch wenn sein Recht ihm einzuschreiten ver- 
bot. „Es macht“, so drückt sich ein englischer Schriftsteller in 
drastischer Weise aus, „es macht, wenn dein Feuer mein Haus 
anbrennt, wenig aus, ob du eine schlechte Feuerspritze hast, 
oder ob du die gute, die du besitzt, nachlässig anwendest. Ich 
hbeschwere mich nur darüber, dass dein Feuer mein Haus ange- 
steckt hat. Ob deine Spritze gut ist, das ist deine, nicht meine 
Sache.‘“2) 
Die völkerrechtlich gebotene Handlung nun, deren Vornahme 
der Staat durch seine Gesetzgebung ermöglichen muss, kann nur 
eine Handlung aus dem Bereiche der Vollziehung, nicht aber 
ein Akt der Gesetzgebung selber sein. Denn der souveräne 
Staat braucht sich nicht erst durch Gesetz zur Gesetzgebung zu 
ermächtigen, und der nichtsouveräne würde es durch sein eigenes 
Gesetz nicht können.?) Nur scheinbar anders verhält es sich in 
den folgenden Fällen. 
1) Vergl. Art. 58 der Wiener Schlussakte vom 15. Mai 1820 (M N. R. 
V p. 466): „Die im Bunde vereinten souverainen Fürsten dürfen durch keine 
(andständische Verfassung in der Erfüllung ihrer bundesmässigen Verpflich- 
kungen gehindert oder beschränkt werden“. Dass sollte, wie schon der Wort- 
‚aut ergiebt, nicht etwa heissen, dass den Bundesgliedern die Aufnahme oder 
Beibehaltung beschränkender Sätze in ihren Verfassungen verboten sei, sondern 
dass sie sich keiner Bundespflicht durch die Berufung auf einen solchen Satz 
entziehen dürften. 
2) J. F. Stephen, History of the Criminal Law of England. London 
1883. III p. 261. Er zielt auf die bekannte Frage, ob die englische Foreign 
Enlistment Act von 1819 im nordamerikanischen Secessionskriege genügt habe. 
Es sei das, meint er mit Recht, für den Streit zwischen England und den 
Vereinigten Staaten ganz nebensächlich. 
3) Wenn der Bundesstaat seinen Gliedstaaten die gesetzliche Erlaubniss 
ertheilt, ihre eigenen internationalen Pflichten zu erfüllen, so setzt er da- 
mit kein Recht, das ihm, sondern -Recht, das den Bundesstaaten unentbehr- 
lich ist, also sicherlich kein völkerrechtlich gebotenes Recht. Das Motiv, 
von dem er hier geleitet wird, wird später erhellen. S. unten $ 13 unter IV.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.