Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

— 341 
zum Schauplatze kriegsmässiger Aktion selbst oder deren unmittek 
barer, technischer oder administrativer Vorbereitung stempeln, — 
so dass also z. B. zwar die Ausrüstung und Verproviantirung von 
Kriegsschiffen oder Kapern und die Veranstaltung von Werbungen 
im Staatsgebiete, nicht aber der blosse Handel mit Kontrebande, 
der Blokadebruch oder etwa der Eintritt der Unterthanen in die 
Armee einer Kriegspartei zu verhindern wäre. Ich kann die 
Frage hier nicht erledigen. Wie sie auch zu beantworten sein 
mag, soviel steht fest, dass der neutrale Staat nur für die, aber 
auch für alle die Handlungen Genugthuung zu geben verpflichtet 
ist, die er nach Neutralitätsrecht zu verhindern hatte.!) 
Man sieht, die Verhinderungspflicht bezieht sich auf Hand- 
lungen, die sich allesamt als Angriffe auf die verfassungsmässige 
und territoriale Unversehrtheit des fremden Staats sowie auf 
die Sicherheit international befriedeter Personen charakterisiren 
lassen.?) Es sind „feindselige“ Handlungen, wie sich unsere Straf- 
gesetze so häufig ausdrücken, Friedensstörungen in diesem be- 
sonderen Sinne des Worts. Unsere Schutzpflicht beschränkt sich 
aber auch hierauf. Andere Handlungen, obschon sie gegen den 
fremden Staat als Träger von Herrschaftsrechten 3) gerichtet sind, 
sind wir nicht zu. hindern vernflichtet. Wir brauchen uns um 
1) Man hat sich neuerdings mehrfach gegen die Annahme von „Neutrali- 
tätspflichten“ erklärt; es handele sich, meint man, bei der angeblichen Ver- 
letzung solcher Pflichten nur um Akte, durch, die der Neutrale aus seiner 
Passivität heraustrete und sich am Kriege betheilige. Der „Verletzte“ habe 
nunmehr die Befugniss, den andern als Kriegsgegner zu behandeln. (Vergl. 
Gareis, Institutionen S. 215; Beling, Krit. Vierteljahrsschrift XXXVIII 
S. 618.) Dass er das kann, ist freilich nicht zu bezweifeln; nur fürchte ich, 
es wird ihm meist mit dem freundlichen Rathe nicht viel gedient sein. Zudem 
ist es gar nicht wahr, dass der Neutralitätsbruch eine Betheiligung am Kriege 
bedeute, sicherlich wenigstens nicht, wenn er in der Zulassung „verbotener“ 
Akte der Unterthanen besteht. Die Frage ist keine bloss theoretische. Löst 
man sie so, wie die hier bekämpften Schriftsteller, so wüsste ich nicht, wie 
die Vereinigten Staaten ihre Schadenersatzforderung gegen England in der Ala- 
bamafrage hätten begründen wollen! . 
2) Mancherlei wäre freilich in diesem Zusammenhange noch zu besprechen 
(Haftpflicht für Versuch, Vorbereitungshandlungen, Aufforderung zu Ver- 
brechen? Vergl. Lammasch a. a. 0. S. 412. u. 8. w.) Ich kann nicht anf 
Einzelheiten eingehen. 
3) Soweit der fremde Staat als Träger privater Vermögensrechte in Frage 
kommt. ist seine Verletzung nicht hier zu besprechen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.