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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

nm 
werden, so müssen ihre Handlungen gleichen Inhalts sein; aus 
der Vereinbarung entspringt Recht oder Pflicht zu gleicher oder 
gemeinsamer Handlung. Diese letztere ist das, was man neuer- 
dings als Gesamtakt bezeichnet.!) Vereinbarung und Gesamt- 
akt sind also nicht identische Begriffe; bedauerlicher Weise hat man 
das fast immer übersehen.?) Der Gesamtakt ist, wenn er zu einer 
Vereinbarung in Beziehung steht , deren Erfüllung oder die Aus- 
übung der aus ihr entstehenden Rechte. Das Uebereinkommen 
zweier Ministerien über eine gemeinsam zu erlassende Verord- 
nung ist Vereinbarung, der gemeinschaftliche Erlass der Verord- 
nung ist Gesamtakt; die Einigung der Handelsgeseilschafter 
über ein mit einem dritten abzuschliessendes Geschäft ist Ver- 
einbarung, der Abschluss des Geschäfts ist, wenn gemeinsam von 
ihnen vorgenommen, Gesamtakt; die Vereinbarung des Zu- 
sammentretens zu einem korporativen Verbande wird erfüllt durch 
den „konstitutiven Gesamtakt“ der Gründung im engeren Sinne, 
d. h. eben das Zusammentreten.*) Aber nicht jeder Gesamtakt 
ist Erfüllung einer Vereinbarung*), und, was für uns noch wich- 
tiger ist, nicht jede Vereinbarung hat einen Gesamt- 
akt im Gefolge, nicht jede zielt auf einen Gesamtakt ab. Denn 
theils löst sich aus der Vereinbarung, wie schon bemerkt, nur die 
Handlung einesan Stelle aller Vereinbarenden handelnden Genossen 
1) Nach Kuntze’s Vorgang in der mehrerwähnten gleichnamigen Schrift. 
2) So schon Jellinek, System S. VII. Dann Brockhausen a. a. 0. 
S. 55, 64 u. ö.; Menzela. a. 0. 8. 115, 116 Note 25; Tezner, Zeitschr. 
f. d. Privat- u. öff. Recht XXI. S. 168; Ofner a. a. O0, S. 62. Vergl. auch 
G. Meyer, Lehrbuch des deutschen Staatsrechts. 4. Aufl. Leipzig 1895. 8. 
41 Note 19. — Das ist um so auffallender, als Kuntze selbst auf das 
schärfste den Gesamtakt von den Willenseinigungen geschieden hat, die auf 
ihn abzielen; vergl. bes. S. 46 f., 55, 65f., 72. Er fasst freilich diese Willens- 
einigungen zumeist als Verträge auf. 
3) Eine Vermengung von Vereinbarung und Gesamtakt ist allerdings 
aus äusseren Gründen oft naheliegend. AKErstlich spielt in vielen Fällen im 
Rechtsleben der Gesamtakt die Hauptrolle und nicht die vorausgegangene 
Einigung; diese tritt als „innerer“ Vorgang zurück. Ferner kommt es trotz 
vollzogener Vereinbarung nicht immer zum erfüllenden Gesamtakt, und oft 
ist die Erfüllung unerzwingbar. Endlich fallen häufig Vereinbarung und Ge- 
samtakt äusserlich in einem Handeln mit gesamter Hand zusammen, ähn- 
lich wie Vertragsschluss und Vertragserfüllung. Trotzdem aber sind beide 
Phasen sorgfältig zu scheiden. 
4) S. die Beispiele bei Kuntze, Gesamtakt S. 64 f.
	        
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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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