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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067412
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237426
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1905
Scope:
XV, 396 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Neunzehntes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

37 
besonders zwischen älteren Muttertieren, welche bereits geworfen haben, 
ist ebenfalls überall bekannt; denn während jüngere Häute eine dickere 
und weniger flexible Faser besitzen, ist die Haut von Muttertieren be 
sonders in der Bauchgegend stark gedehnt und infolgedessen an dieser 
Stelle bedeutend dünner *). Die wegen hervorragender Kenntnis der 
Hautmaterialien schon mehrfach erwähnten Eskimos verfertigten Kleider 
nur aus den Fellen einjähriger Seehundes, Häute von Pferdefüllen 
oder Kamelfüllen dienen den Kirgisen zu Kleidungszwecken 3 ), Perga 
ment aus junger Bockhaut erhielt den Namen Jungfernpergament 4 ), 
und auch für die Herstellung von Glaceleder sind die verhältnismäßig 
geringen Mengen ganz junger Ziegenfelle und die in größeren Mengen 
in den Handel kommenden Felle ganz junger und junger Lämmer hoch 
geschätzt °). Besonders liefern unter allen zarten Fellen die ganz jungen 
Ziegenfelle das geschmeidigste und dabei festeste Leder H. Unter den 
älteren Tieren sind die Unterschiede des Geschlechts von großer Bedeu 
tung auf die Festigkeit und Dicke und damit auf die Verwendungs 
möglichkeit und Preisbildung '). Auf den Unterschied zwischen Männchen 
und Muttertieren habe ich schon hingewiesen. Dazu sind die Felle und 
Häute der oft kleineren Weibchen auch leichter als die der Männchen. 
Wichtig ist weiterhin der Unterschied zwischen Männchen und Kastraten. 
Die Haut der Bullen ist dünner, sehr fest, grob, rauh und weist starke 
Dickenunterschiede an verschiedenen Stellen des Körpers auf; demgegen 
über ist die Haut der Kastraten weniger fest, biegsamer und dabei von 
gleichmäßigerer und größerer Dicke, letzteres Momente, welche haupt 
sächlich bei schweren Häuten ins Gewicht fallend) 
Von großer Bedeutung, besonders für leichte Felle, aber natürlich 
auch für die zu Sämisch, Weiß und Kid bestimmten größeren Sorten ist 
die Farbe eines Hautmaterials; denn nur rein weiße Rohmaterialien 
liefern nach der Gerbung auch weiße oder helle Ware, während dunkle 
Sorten nur für gefärbte Leder in Betracht kommen und daher stets 
auch niedrigere Preise erzielen"). Desgleichen lassen sich helle Nuancen 
auf gefleckten oder dunklen Häuten und Fellen nicht erzeugen. 
Eine Rolle von grundlegender Bedeutung für die Eigenschaft und 
den Wert eines Hautmaterials spielt seine Provenienz. 
Die bekannten Ausdrücke „Zahmhaut" und „Wildhaut" drücken 
*) Heinzerling 1882, S. 15. 
2 ) Ledertechnische Rundschau 1912, S- 268. 
8 ) Ratzel 1896, Bd. II, S. 649. *) Schauplatz 1775, Bd. II S. 257. 
6 ) Schmidt und Wagner 1905, S. 477. 6 ) Ebenda. 
7 ) Vgl. auch Neue Wiener Schuhmacherzeitung 1910, S. 243. 
8 ) Schauplatz 1766, Bd. V, S. 323. 
°) Vgl. Ledermarkt 1902, Nr. 79, S. 13.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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