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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Türkenkriege u. spanischer Erbfolgekrieg; Osterreich europ. Großmacht. 579 
Von diesem Standpunkte aus, mit der Absicht, diese 
Handelsfreiheit zu gewinnen und gewährleistet zu erhalten unter 
Ausschluß womöglich aller anderen Staaten und namentlich 
auch Frankreichs, wurde schließlich von ihnen der Krieg geführt. 
Man sieht, es waren Gesichtspunkte, die mit dem ursprünglichen 
dynastischen Inhalte der Zerwürfnisse, die den Krieg herbei⸗— 
geführt hatten, und gar den Bedürfnissen des deutschen Reiches 
und seiner Fürsten an der von Frankreich bedrohten West— 
grenze nur mittelbare Beziehungen hatten. Und diese Be— 
ziehungen wurden zuungunsten der Deutschen und damit auch 
Osterreichs nochmals verschlechtert durch den Umstand, daß 
Deutschland für die langwierigen Kämpfe zwar verhältnis⸗ 
mäßig weitaus das meiste Kriegsvolk, nicht aber die meisten 
Kriegsmittel gestellt hatte. Diese kamen vielmehr aus den 
Staaten des großen Handels und der Seegewalt; und fast 
schon aus diesem Grunde allein hatten diese, und zwar um so 
icherer, je länger der Krieg währte, den Entscheid über Krieg 
und Frieden in der Hand. 
Diese Lage hätte im ganzen wohl nur durch einen 
Interessengegensatz zwischen den Seemächten selbst verändert 
werden können. Aber an den gefährlichen Ausbruch eines 
solchen Gegensatzes war im ersten Jahrzehnt des 18. Jahr⸗ 
hunderts keineswegs mehr zu denken. Längst schon segelte in 
dieser Zeit das Staatsschiff der Niederlande im Schlepptau 
Englands; und eben die Besteigung des englischen Thrones 
durch einen Oranier hatte diese Tatsache ebenso herbeiführen 
helfen wie mildtätig verschleiert. Wie nunmehr, um 1710, die 
Dinge lagen, war England im Grunde allein der Herr der Lage. 
Und dabei wollten es die Interessen der herrschenden 
Schichten in England, des eben durch den Krieg empor— 
kommenden Unternehmertums in Industrie und Handel, daß 
der Kampf fortgesetzt werde! Es war das eigentliche Ge— 
heimnis, warum es Ludwig XIV. nicht gelang, Frieden zu 
erhalten. Was lag der in England regierenden Kaufmanns-— 
aristokratie der Whigs daran, daß die Völker des Kontinents 
ihr Blut verspritzten! Ihre Geschäfte nahmen während des
	        

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Citation recommendation

Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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