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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

314 Einundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
auf den Plan. Und mit welcher Entschiedenheit ging er seinen 
Weg! Natürlich mußte er als ernsthafter Kandidat katholisch 
sein; gegen Ende Juni sollte die Wahl stattfinden — am 
1. Juni trat er, zu Baden bei Wien, in den Verband der 
Kirche ein, die seine Vorfahren verflucht hatten. Und natürlich 
gewann er damit die Unterstützung des kaiserlichen Hofes, der 
seine alten, doch aussichtslosen Kandidaten fallen ließ. 
Am 16. und 17. Juni 1697 kam es zur Wahl: die Welt 
erlebte eine Reihe unglaublich wüster Vorgänge, deren Charakter 
man sich an der Reichstagsszene in Schillers „Demetrius“ ver⸗ 
gegenwärtigen mag. Als Ergebnis aber stellte sich die Doppel— 
wahl des sächsischen Kurfürsten und des Prinzen von Conti 
heraus, doch mit einem stärkeren Ausschlag für den Prinzen 
Conti. 
Aber Friedrich August war nicht geneigt, sich vom Zufall 
kommandieren zu lassen. Schon vorher hatte er in der Lausitz 
ein kleines Heer von Kerntruppen zusammengezogen, und 
während sein Gegner zögerte, um schließlich mit einer Flotte 
vor Danzig zu erscheinen und, schnöde abgewiesen, zum Spott 
der Welt unverrichteter Sache wieder nach Frankreich heim⸗ 
zukehren, marschierte er vorwärts, direkt auf Krakau. Und 
hier wurde er, unter ständigem Anschwellen seines Anhanges, 
den zu gewinnen sein ihm geistig ebenbürtiger Vertreter 
Flemming kein Mittel scheute, am 15. September unter prunk⸗ 
haften Feiern zum König gekrönt. 
So war es denn geschehen: auf demselben Haupte vereinigten 
sich sächsischer Kurhut und polnische Krone. Ließ sich in diesem 
Augenblicke wohl übersehen, was das Ereignis für Deutschland, 
insbesondere für Kursachsen bedeuten werde? Was die Welt 
zunächst erwartete, war Vorteil, steigende Macht vielleicht, noch 
mehr aber Splendeur und Gloire. Und ein nicht geringer Ab— 
glanz dieser Vorgänge fiel auch auf den Katholizismus. Gewiß 
hat es sich erst mit dem Übertritte des sächsischen Kurprinzen 
Friedrich August zum Katholizismus, geheim 1712, offen 1717 
entschieden, daß die Dynastie des Stammlandes des lutherischen 
Protestantismus katholisch sein werde. Dennoch machte auch
	        

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Citation recommendation

Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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