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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

590 Einundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
aller neueren Versuche, völlig auf das ursprüngliche Werbe— 
prinzip zurück, verbot daher jede Zwangsaushebung und ver— 
legte, um sich gegenüber dem Mangel an Rekruten zu helfen, 
weit mehr als bisher die Werbung ins Ausland. Es war 
konsequent, aber an sich ein Rückschritt. 
Und bös genug waren auch die Folgen. Das Geld für 
die Werbung ging aus dem Lande; das Heer rekrutierte bis 
zu zwei Dritteln des Bestandes seiner Mannschaften aus dem 
Ausland; massenhafte Desertionen erfolgten; und die Nachbar— 
staaten ergingen sich in immer heftigeren Reklamationen über 
die preußischen Werbebureaus auf ihrem Gebiete. Kurz, die 
gefundene Lösung erwies sich als auf die Dauer unhaltbar. 
Darauf lenkte Friedrich Wilhelm J. in gewissem Sinne 
radikal in die Bahnen der ältesten Heeresverfassung zurück, 
indem er deren Grundlagen freilich in ganz moderner Form 
erneuerte. Das Kantonreglement vom 15. September 1738 
sprach den Grundsatz aus, daß alle Männer des Landes für 
die Waffen geboren seien, und zog daraus die Konsequenzen. 
Für die nichtadligen Bewohner des Landes wurde dieses 
in Kantons von durchschnittlich 5000 Feuerstellen für ein 
Infanterieregiment, von 1800 Feuerstellen für ein Kavallerie— 
regiment geteilt; und in diesen Kantons wurden nun die jungen 
Leute verzeichnet, enrolliert, und nach der Rolle in bestimmter 
Anzahl jährlich zu dem Regimente des Kantons einberufen. 
Es war das Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht. Indes 
durchgeführt wurde dies Prinzip nur bis zu einem gewissen, 
ziemlich geringen Grade. Für die sogenannten besseren Kreise 
kam es zu zahlreichen Ausnahmebestimmungen, in Wirklichkeit 
diente nur die ländliche und kleinbürgerliche Bevölkerung, und 
da sie nicht ausreichte, so standen neben ihr zahlreiche doch 
wieder geworbene Leute im Heere!. 
Für den Adel wurde daneben ein besonderes Verfahren 
eingeschlagen. Er war keineswegs schon an den Dienst im 
heimatlichen Heere gewöhnt; weit lieber ging er in dänische 
Vgl. dazu Bd. VI, 433.
	        

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Wohlfahrtzentrale Der Stadt Barmen. Kunstanstalt F. Josephson, 1917.
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