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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

592 Einundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
etwa 38 000 Mann, eine schon beachtenswerte Zahl, bestanden 
hatte, wuchs unter Friedrich Wilhelm J. bis auf 80000 an. 
Es war zu einer Zeit, da Osterreich über etwa 100 000, Ruß— 
land über 130000, Frankreich über 160000 Mann verfügten. 
Unter Friedrich Wilhelm J. wuchs Preußen auf diese Weise über 
ihm früher militärisch etwa ebenbürtige Mächte wie Sachsen oder 
Sardinien um ein schier Unbegreifliches empor; um 1740 war 
es unter den größeren europäischen Staaten an Bevölkerung 
der dreizehnte, an Flächenraum der zehnte — an Kriegsmacht 
der vierte. 
Natürlich war eine solche Entwicklung nur unter kolossaler 
Anspannung des Landesbudgets für militärische Zwecke denkbar; 
beliefen sich die Staatseinnahmen auf etwa ẽ Millionen Taler, 
so wurden davon 5 Millionen für das Heer verausgabt. 
Da durfte man denn freilich fragen, ob nicht das all— 
gemeine Staatsinteresse, insbesondere die Landeswohlfahrt unter 
dieser Entwicklung bedenklich litte. — 
Das 16. Jahrhundert war die große Zeit gleichmäßig 
ständischer und fürstlicher Fürsorge für die territoriale Gesetz⸗ 
gebung und Wohlfahrtspflege gewesen. Im 17. Jahrhundert 
hatten sich dann die Dinge gewandelt. An Stelle der beiden 
staatlichen Brennpunkte der Territorien, der ständischen und 
der fürstlichen Gewalt, war immer mehr allein nur die fürstliche 
Gewalt getreten. Die Stände begannen zu verfallen, und einmal 
im Verfall begriffen wurden sie eng in ihrem Wesen, egoistisch 
in ihrem Tun, und somit Hindernisse des allgemeinen Fort⸗ 
schritts. In dessen Interesse mußte man daher schon gegen 
Ende des 17. Jahrhunderts wünschen, daß ihr Einfluß volleuds 
gebrochen werde. 
Aber selbst dieser Wunsch war in Brandenburg⸗Preußen 
wenigstens unter König Friedrich Wilhelm J. eigentlich nicht 
mehr nötig. Gewiß versammelten sich die Stände in den 
einzelnen Territorien des Staates noch ziemlich regelmäßig. 
Aber sie hatten wenig mehr zu sagen. Mit gerechtfertigter 
Geringschätzung konnte Friedrich Wilhelm J. mehr als einmal 
äußern: „Ich lasse den Herrn Junkers den Wind vom Land⸗
	        

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Agricultural Relief. Gov. Pr. Off., 1928.
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