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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

324 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
hab' über den großen Menschen seine eigenen Lumpenhunde 
räsonnieren hören.“ 
Mit wie anderen Gefühlen begleitete die Menge, die 
Nation Alter und Tod des Königs! Es war, als ob der 
Ruhm der Jahrhunderte voraus ertönte. Ritt der Greis nach 
einer Truppenbesichtigung in Berlin vom Tempelhofer Felde 
in die Stadt ein, unaufhörlich grüßend, dann war, nach dem 
Berichte eines Zeitgenossen, „das ganze Rondell und die 
Wilhelmstraße gedrückt voll Menschen, alle Fenster voll, alle 
Häupter entblößt“; und doch war nichts geschehen: — „nur 
ein dreiundsechszigjähriger alter Mann, schlecht gekleidet, staub⸗ 
bedeckt, kehrte von seinem mühsamen Tagewerke zurück; aber 
jedermann wußte, daß dieser Alte auch für ihn arbeite, daß 
er sein ganzes Leben an diese Arbeit gesetzt und sie seit fünf— 
undvierzig Jahren auch nicht einen Tag versäumt hatte“. 
Friedrichs Dasein ist Aktivität gewesen, Aktivität im höchsten 
Sinne des Wortes, und darum Herrscherinstinkt und Herrschaft 
selber. Von wie wenigen Königen kann man, gleich wie von 
ihm, das triviale Wort mit Nachdruck aussprechen: er sei zum 
Herrscher geboren gewesen! Und Herrschaft hieß ihm Ruhm. 
„Was würde aus den tugendhaften und löblichen Handlungen 
werden, wenn wir nicht den Ruhm liebten?“ hat er abgeklärten 
Sinnes im Alter geäußert. „Alle, die sich um ihre Vaterstadt 
verdient gemacht haben, sind in ihren Handlungen durch jenes 
Vorurteil ermutigt worden. Wohl kann nach unserem Tode 
unser Ruf uns ebenso gleichgültig sein, wie alles, was beim 
Turmbau zu Babel gesprochen worden ist: — und doch, gewöhnt 
zu leben, sind wir empfindlich gegen das Urteil der Nachwelt, 
und die Könige müssen es mehr sein als die Privaten, da 
das der einzige Richterstuhl ist, den sie zu fürchten haben. 
Wer nur ein wenig Empfindung hat, strebt nach der Achtung 
seiner Mitbürger, man will mit etwas glänzen, man will 
nicht mit der vegetierenden Menge zusammengeworfen werden. 
Dieser Instinkt ist eine Wirkung der Ingredienzien, aus denen 
die Natur uns zusammengeknetet hat; ich habe mein Teil 
davon.“
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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