Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neueste Zeit (Abt. 3)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

36 Dreiundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
Antike und einige französische Sondereinflüsse, insbesondere der 
des Téléͤmaque, gewirkt haben. 
Schon Pufendorf hatte die moralische Betrachtungsweise, 
die dem deutschen patriarchalischen Absolutismus eigen war, 
mit der Lehre vom Urvertrage zu verschmelzen gesucht. Aber 
erst bei Thomasius zeigte sich die Verbindung, unter Über—⸗ 
wiegen der moralischen Seite, vollzogen: so daß die Staats⸗ 
theorie bei ihm der Hauptsache nach als eine Pflichtenlehre 
des Menschen als Gliedes der Gesellschaft, und zwar des 
Untertanen und des Herrschers erschien. Dabei war aber 
schon in seiner Lehre das einigende Element nicht ein eigent⸗ 
lich triebmäßig altruistisches, Vaterlandsliebe etwa oder Staats⸗ 
gefühl, fondern, korrekt individualistisch, ein intellektuelles: die 
„vernünftige Liebe“ der Menschen zueinander. Es war eine 
Auffassung, deren Einzelheiten dann Wolff zu einem System 
ausbauen konnte, ohne daß ihn seine Abhängigkeit von der 
Ethik Leibnizens daran gehindert hätte; denn auch diese Ethik 
kannte noch keinen Altruismus und demgemäß kein Gemein⸗ 
schaftsgefühl, keine wirkende sozialpsychische Kraft, keine mora— 
lischen Werte der menschheitlichen Entwicklung und also auch 
keine Philosophie der Geschichte: auch ihr Prinzip war noch 
das Vollkommenheitsideal der eigenen Person in der Glück— 
seligkeit. Von diesem Standpunkte aus hat dann Wolff die 
Naturrechtslehre in eine volle Pflichtenlehre der menschlichen 
Gesellschaft umgebaut; klein und kleinlich, ohne Schwung: aber 
um so eindringlicher für die Zeitgenossen. 
Friedrichs früheste Anschauungen erscheinen von dieser 
Lehre getragen. So hielt er wohl an der Vertragstheorie des 
Naturrechts fest. Aber viel wichtiger war ihm, daß der 
Herrscher der gerechteste der Menschen sein müsse, um sie zu 
beherrschen, der beste, um ihr Vater zu sein, der menschlichste, 
um mit ihrem Unglück Mitleid zu haben und sie zu erquicken, 
der kräftigste, um sie gegen ihre Feinde zu verteidigen, und 
der weiseste, um sie nicht in verderbliche Kriege zu verstricken. 
Und weiter erschien ihm, wie denn schon bei Wolff die aus— 
wärtigen Pflichten des Fürsten sehr zurücktraten, als erster
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.