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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Sprengung des alten Reiches und der alten Staatsverhältnisse
  • Drittes Kapitel. Liquidation der alten Formen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens; Beginn innerer Neubildungen
  • Viertes Kapitel. Die Freiheitskriege: 1809, 1813
  • Fünftes Kapitel. Weitere kämpfe gegen Frankreich; Wiener Kongreß; Heilige Allianz
  • I. Sachregister
  • II. Personenregister

Full text

434 Dreiundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
Übersieht man all diese Maßregeln, wie sie an sich extrem 
erscheinen, in den meisten Fällen aber doch nur die folge— 
richtige Fortentwicklung althabsburgischer Sozialpolitik be— 
deuteten, so wird man nicht verkennen, daß die Dynastie und 
vornehmlich Joseph II. durch sie einem Zustande zudrängten, 
den man als den der Isopolitie unter monarchischer Spitze 
bezeichnen kann. Denn gewiß ist nicht alles an den Reformen 
des Kaisers modern und subjektivistisch gewesen: ihr religiöses 
Leitmotiv war nicht Gewissensfreiheit, sondern intolerante 
Aufklärung, und ihr wenigstens nächstes politisches Ziel nicht 
Selbstregierung der Völker, sondern Despotismus. Und ganz 
in die Zukunft wies die josephinische Politik nicht so sehr 
in ihren positiven als in ihren negativen, aufklärenden 
Maßregeln, vor allem in der Zerstörung der hergebrachten 
sozialen Schichtung. Gleichviel, indem sie auch nur dieser 
Richtung folgte, wurde die Dynastie doch zugleich den Interessen 
des Bürgerstandes zugetrieben, wie sie sich gerade in dem Ge— 
danken eines subjektivistisch- demokratischen, also im höchsten 
Grade isopolitischen Staatslebens am natürlichsten verkörperten. 
Ja mehr noch: die Dynastie nahm sich nun auch desjenigen 
Standes an, der am meisten von allem Genusse irgendwelcher 
Isopolitie entfernt geblieben war, des Bauernstandes. Es war 
nicht anders, so gern vielleicht gelegentlich dieser Zusammenhang 
vermieden worden wäre: der Kampf gegen ständische Privilegien 
bedeutete alsbald auch Förderung des Bürger- und Bauerntums. 
Es ist das der Zusammenhang, der die Zeit der absoluten 
Monarchie in Hsterreich in ihrer Vollendung unmittelbar und 
inmn Sinne eines ersten Entwicklungsverlaufes mit den demo— 
kratischen Strömungen des 19. Jahrhunderts verknüpft: von 
dem Augenblicke an, in dem der aufgeklärte Absolutismus die 
historischen Stände mit ihrem Privilegiencharakter vernichtete, 
— 0 — 
gleich der Zusammenhang, in dem es begründet liegt, daß der 
Staat des 19. Jahrhunderts keineswegs so durchaus vor erneuter 
Überführung in einen aufgeklärten Absolutismus geschützt ist, 
wie man zuweilen behauptet.
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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