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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

Metadata: Die Kaufkraft des Geldes

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892072033
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239036
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1907
Scope:
XIV, 516 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Neue Anschauungen von Staat und Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer usw. 
153 
messene Kapitalwert und Gewinn einer Eisenbahngesellschaft auch ver 
doppelt würde, kann der Obligationsinhaber deswegen für seine Obligation 
nicht mehr Geld beanspruchen. Der Wert der Obligation wird von der Bilanz 
und vom Gewinn der Eisenbahn nicht sonderlich berührt, solange diese aus 
reichen, um den Wert der Obligation zu verbürgen. Die Obligation ist 
ein Übereinkommen, bestimmte Summen zu bestimmten Zeiten zu zahlen. 
Sie repräsentiert einen beschränkten, aus dem Eisenbahnertrag abgeleiteten 
Geldwert. Die einzige Art und Weise, in der der Geldpreis einer Obligation 
oder einer verkäuflichen Schuld überhaupt variieren kann, wird durch 
Schwankungen des Zinsfußes und durch Veränderungen im Grade der 
Zahlungsgewißheit veranlaßt. Nur soweit diese Punkte durch die Ver 
änderungen des Geldvolumens berührt werden, wird der Wert von Obliga 
tionen beeinflußt. So haben wir gesehen, daß eine Inflation während ihrer 
Dauer den Zins erhöht 1 ). Sie erniedrigt daher während einer Übergangs 
periode den Preis der Obligationen 1 2 ). Wenn ferner gewaltige Veränderungen 
im Preisniveau die Anzahl der Zahlungseinstellungen vermehren oder ver 
mindern, so wirken diese hierdurch auf den Grad der Zahlungsgewißheit 
und infolgedessen auf den Wert der Obligationen ein. Doch ist eine der 
artige Einwirkung auf die Preise solcher in Geld ausgedrückter Wert 
papiere von geringerer Bedeutung, als die gewöhnliche Wirkung einer künst 
lichen Preissteigerung oder eines Preissturzes auf die jeweilige Preislage und 
auch ganz verschiedenen Charakters. 
Die Haupteigentümlichkeit dieser Eigentumsformen hegt demnach in 
der Tatsache, daß sie in Geld ausgedrückt und daher gezwungen sind, sich 
in gewissen besonderen Beziehungen zum Gelde zu halten. Da sie auf Kon 
trakte gegründet sind, deren Geldbedingungen während eines gegebenen 
Zeitraumes nicht verändert werden dürfen, sind sie der gleichen Einwirkung 
■wie anderes Eigentum nicht ausgesetzt. Das Vorhandensein solcher Kon 
trakte stellt eines der Hauptargumente für ein Umlaufsmittelsystem dar, 
bei dem die Ungewißheiten der Kaufkraft auf ein Minimum reduziert sind. 
Eine unbeständige Geldwährung wirkt störend aul die Kontrakte ein und 
entmutigt deren Abschluß. 
Je länger die Zeitdauer des Kontraktes, desto größer ist die Nicht 
anpassungsfähigkeit an Preisänderung. Eine Obügation auf fünfzig Jahre 
bedeutet gewöhnlich verhältnismäßige Preisbeständigkeit für ein halbes 
1 ) Siehe oben Kapitel IV, § 1. 
2 ) Siehe den Artikel von Robert Goodbody, „More Gold means Higher Time“ 
Money and Lower Bond Prices“ in The Gold Supply and Prosperity, herausgegeben von 
byron W. Holt, New York (The Moody Corporation) 1907, S. 163 und weiter unten.
	        

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Warehouses in Foreign Countries for Storage of Merchandise in Transit or in Bond. Government Printing Office, 1905.
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