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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892073072
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237292
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neueste Zeit
Volume count:
Abt. 3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Weidmann
Year of publication:
1909
Scope:
IX S., S. [361] - 749
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage. 455 
stadt des geeinigten Italiens nach Florenz verlegt werden. 
Es war ein Vertrag, den König Victor Emanuel nur mit 
blutendem Herzen abschloß: hatte er doch auf Turin, seine 
angestammte Residenz, zugunsten einer anderen Stadt, als 
Rom, zu verzichten. Allein es war doch zugleich auch ein 
gewaltiger Fortschritt zur vollen italienischen Einheit. Ganz 
Italien mit Ausnahme der benachteiligten Turiner und Piemon— 
tesen jauchzte ihm zu: die römische Frage war einstweilen ge— 
löst, — und so konnte man sich von neuem ganz der venetia— 
nischen zuwenden. 
SHier aber war es keine Frage, daß der Zwiespalt zwischen 
Hsterreich und Preußen ausgenutzt werden mußte. Nur schwankte 
der piemontesische Minister La Marmora lange, ob er auf Oster— 
reichs Seite treten und Venetien durch Kauf erwerben solle, 
oder ob es besser sei, das Land im Verein mit Preußen gegen 
Hsterreich zu erkämpfen. Und noch im Herbst 1865 hatte er 
in geheimen Anerbietungen an sterreich den ersten Weg ein— 
geschlagen. 
Demgegenüber mußte es jetzt, im Februar 1866, Preußen 
darauf ankommen, Italien für den zweiten Weg zu gewinnen. 
Die Möglichkeit hierzu war trotz des mißtrauischen Charakters 
von La Marmora verhältnismäßig leicht gegeben. Denn immer 
noch folgte man in Italien der Leitung Napoleons; Napoleon 
aber war damals Preußen noch günstig gesinnt und forderte 
Italien geradezu zum Abschlusse eines Schutz- und Trutz- 
bündnisses mit Preußen auf. Aber auch für Italien ergab 
sich gerade im Februar 1866 der dringende Wunsch, ein 
Bündnis mit Preußen zu schließen. Am 24. Februar 1866 
war Fürst Cusa von Rumänien gestürzt worden; es erschien 
dem italienischen Kabinett möglich, sein Land als Entschädigung 
für das an Italien abzutretende Venetien an Osterreich zu 
bringen: doch bedurfte es zu diesem Geschäfte eines starken 
Druckes auf Osterreich: wozu eben ein Bündnis mit Preußen 
qut erschien. 
Und so stellte sich denn am 14. März 1866 der italienische 
General Govone in Berlin zum Abschluß eines Bündnisses ein,
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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