Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Nationalökonomie (Teil 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Monograph

Identifikator:
1895543282
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242408
Document type:
Monograph
Author:
Munro, Joseph Edwin Crawford http://d-nb.info/gnd/1113111038
Title:
The Constitution of Canada
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
Univ. Press
Year of publication:
1889
Scope:
XXXVI, 356 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

— 99 
dieses Wertes bestimmt zu erwarten war. Nur wenig Jahre indessen 
vergingen, bis die Thatsachen sich ganz anders gestalteten, als Süß 
es in Aussicht gestellt hatte. Wir sahen, daß statt der Verminderung 
der Goldproduktion eine noch nie dagewesene Steigerung derselben 
eintrat, statt der Goldknappheit eine Ueberfülle beobachtet wurde. Dies 
war dadurch herbeigeführt, daß der bergmännische Betrieb auf Edel- 
metall durch verschiedene bedeutsame Erfindungen einen außergewöhn- 
lichen Aufschwung erhielt. Einmal wurden Maschinen hergestellt, 
durch welche die Gesteine weit billiger und in viel größeren Massen 
in den Quarzgängen herausgebrochen und zerkleinert werden konnten, 
so daß auch die tieferen Schichten, die besondere Schwierigkeiten boten 
und deshalb der großen Kostspieligkeit wegen, wie namentlich in 
Australien, aufgegeben waren, jetzt von neuem und mit großem Erfolg 
ausgebeutet werden konnten. Außerdem kam hinzu, daß mehrere 
neue Verfahren der chemischen Ausscheidung des Goldes aus dem 
Erz erfunden wurden, wodurch dasselbe mit größerer Vollständigkeit 
und weit billiger gewonnen werden konnte. Da nun zur selben Zeit 
noch die erheblichen Goldlager in Transvaal entdeckt wurden, konnte 
mit Hilfe der neuen Maschinen und der neuen Methoden billiger und 
in Massen mit verhältnismäßig geringeren Arbeitskräften Gold gewonnen 
und trotz des bergmännischen Betriebes mithin Ersatz für das aus- 
gebeutete Schwemmland erzielt werden. Somit war für mehrere 
Dezennien die Süßsche Befürchtung aus der Welt geschafft. Sie ist 
es aber unzweifelhaft nicht für alle Zeit. Die goldhaltigen Quarzgänge 
sind nur von geringer Ausdehnung. Auch für Transvaal ist nur etwa 
eine Frist von noch 30 Jahren angenommen, während welcher die 
gegenwärtige Produktion aufrecht zu erhalten sein dürfte, und Süß 
ist. bisher von seinen fachmännischen Kollegen darin nicht widerlegt, 
daß nach unserer gegenwärtigen Kenntnis der Erde nicht viel Aussicht 
sei, noch viele solche Quarzgänge neu zu entdecken. Auf der anderen 
Seite ist die Möglichkeit aber nicht ausgeschlossen. So gut wie vor 
wenig Jahren die reichen Goldlager in Transvaal, in allerjüngster Zeit 
solche in Alaska entdeckt wurden, können auch noch weitere gold- 
haltige Stätten aufgefunden werden. Aber das ist ein sehr unsicherer 
Wechsel auf die Zukunft, mit dem der Staatsmann nicht rechnen kann. 
Weit wahrscheinlicher ist es, und diese Eventualität wird man daher 
für die weitere Entwickelung unseres Münzwesens in Aussicht nehmen 
müssen, daß nach Ablauf eines halben oder eines ganzen Jahrhunderts 
sich in der That die von Süß befürchtete Goldknappheit herausstellt, 
denn er sagt nicht mit Unrecht, daß, je mehr die Goldproduktion ge- 
steigert werde, um so schneller der Vorrat erschöpft werden müßte; 
und je mehr Länder zur Goldwährung übergehen, je mehr der allgemeine 
Wohlstand steigt, um so größer wird auch die Nachfrage nach Gold, 
um so ausgedehnter der Vorrat, an den sich die Kulturwelt gewöhnt 
hat, so daß eine Abnahme der Produktion, ja schon ein Stillstand der- 
selben einen fühlbaren Mangel herausstellen kann. Nun hat die Er- 
fahrung der letzten Dezennien, wie wir sahen, ergeben, daß auch 
erhebliche Veränderungen in den Produktionsverhältnissen des Goldes 
den Wert desselben doch nicht zu verschieben vermögen. Damit ist 
aber keineswegs ausgeschlossen, daß nicht bei intensiveren Verschie- 
bungen der Produktionsverhältnisse in der Zukunft dieses schließlich 
doch geschehen wird. Mit anderen Worten, die augenblicklich be- 
zchwichtigten Bedenken in betreff einer Goldverteuerung sind nicht für
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Le Pérou Économique. E. Guilmoto, éditeur, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.