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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

54 
welche teilweise im Zeichen und unter dem Banne einer Alaunmonopol 
politik stehen, ganz begreifen können. Eine kurze Skizze der allgemeinen 
Weltlage jener Zeit mag uns das Verständnis dieser eigentümlichen 
Politik noch erleichtern. 
Schauplatz der Weltereignisse ist das Mittelmeer; 200 Jahre lang 
strömen die Kreuzfahrer aus allen Teilen Europas nach dem heiligen 
Lande und zurück; die großen Seefahrer sind die Venetianer, Genuesen, 
Pisaner; die kriegerischen Unternehmungen der Kreuzzüge gestalten sich 
für sie zu gewinnbringenden Handelsfahrten, und auch der ganze Ver 
kehr zwischen dem Orient und den oberdeutschen Städten und weiter 
noch bis an den Rhein und diesen hinab nach Flandern geht durch 
ihre Hand. So erstarken hier reiche Handelsrepubliken von großer 
politischer Macht, welche sich im Kampf um den Vorrang unablässig 
befehden, und welche dabei die stete Spannung zwischen den griechischen 
Kaisern und dem fortgesetzt an die Tore Konstantinopels pochenden 
Islam geschickt zur Erreichung von Handelsvorteilen ausnutzen. Ihre 
ganze auswärtige Politik erinnert in der Idee an die merkantilistischen 
Kriege Englands, und wie heute reiche Kolonieen und goldproduzierende 
Länder ein Ziel der Kolonialpolitik darstellen, so waren damals die 
Alaungruben ein Gegenstand fortwährender erbitterter Zwistigkeiten 
zwischen den westlichen und den östlichen Mächten des Mittelmeeres 
einerseits, und zwischen den rivalisierenden Handelsrepubliken Italiens 
andererseits; denn unter allen Alaunprovenienzen treten um diese Zeit 
die kleinasiatischen Alaunsiedereien von P h o c ä a (Foglia) in den Vorder 
grund, und wie laut Diodors Bericht in den ersten nachchristlichen 
Jahrhunderten von den liparischen Inseln aus die Alaunpreise diktiert 
worden waren, wie noch im 12. Jahrhundert die Gewinnung des 
ägyptischen Alauns unter dem gleichen Gesichtspunkte Regal gewesen 
war, so geht jetzt vom 13. Jahrhundert ab der Kampf um das Monopol 
von Phocäa. 
In der vom byzantinischen Kaiser Alexius 1082 an die Republik 
Venedig verliehenen goldenen Bulle, in welcher den Venetianern eine 
Reihe wichtiger Handelsprivilegien als Belohnung für eine ihm ge 
währte Unterstützung zur See eingeräumt wird, wird auch der Ort 
Phocäa erwähnt J ), aber offenbar spielen seine Alaunwerke um diese 
Zeit noch keine Rolle. Der kleinasiatische Alaun des Sultanats Jkonium 
wird von Marco Polo erwähnt^), und Rubruquis berichtet im Jahre 
1255 bereits von einem kleinasiatischen Alaunmonopol im Besitze eines 
Genuesen und eines Venetianers; als Ergebnis teilt er uns mit, daß 
die beiden Italiener den Preis des Alauns um mehr als das dreifache 
si Heyd 1879, Bd. I, S. 132. 
-) Heyd 1879, Bd. I, S. 333 f.
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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