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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

20 
drängung der älteren handwerksmäßigen Betriebe durch die neuen mit 
moderner Technik arbeitenden Unternehmungen. 
Der äußere Markt dehnte sich durch den wachsenden Austausch von 
Waren gegen Waren, teils eine Folge des heimischen Bedarfs an Rohstoffen 
und Nahrungsmitteln, teils hervorgerufen durch die Überlegenheit der 
Industrie, durch die Seeherrschaft und den Kolonialbesitz Englands; 
er weitete sich infolge der Wirksamkeit der englischen Kapitalien im 
Auslande. 
So wurde der Raum geschaffen, auf dem sich nicht nur das Gewerbe, 
sondern das ganze Wirtschaftsleben unter der Flagge der Freiheit entfalten 
konnte. Formell blieben die Zünfte und die älteren Beschränkungen des 
Gewerbebetriebes noch bis ins 19. Jahrhundert bestehen. 1814 wurde 
zuerst ein Gesetz, das aus dem Jahre 1562 stammte und die Arbeits 
verhältnisse regelte, aufgehoben und erst 1835 folgte die Abschaffung der 
Vorrechte der Zünfte. Praktisch hatten diese Bestimmungen längst ihre 
Wirksamkeit eängebüßt, sie wurden schon im 18. Jahrhundert auf die neu 
entstandenen Industrien nicht angewendet, und man ließ es geschehen, 
wenn sie auch bei jenen Betrieben nicht berücksichtigt wurden, für die 
sie seinerzeit erlassen worden waren 1 ). 
Anders vollzog sich der Umschwung in Deutschland. 
Preußen führte 1810 und 1811 die Gewerbefreiheit unter heftigem Wider 
spruch der Zünfte und Stadtverwaltungen ein und eilte damit der wirt 
schaftlichen Entwicklung zum Teil weit voraus. Nur einige kleinere 
Staaten folgten zunächst dem preußischen Beispiel. 
Auch Deutschland hat eine außergewöhnliche Bevölkerungszunahme 
zu verzeichnen. Die Einwohnerzahl wuchs ständig von 1816—1910 von 
24,8 auf 64,9 Millionen. Bis in die 70er Jahre ernährte die deutsche Land 
wirtschaft die wachsende Bevölkerung fast allein. Das war nur möglich, 
wenn die bewirtschafteten Flächen auf die weniger fruchtbaren Böden 
ausgedehnt wurden und sich der Übergang vom extensiven zum intensiven 
und rationelleren Betrieb vollzog. Dieser Umschwung hatte zur Voraus 
setzung die Beseitigung der aus dem Mittelalter überkommenen agrar 
rechtlichen Zustände durch die Agrarreform zu Anfang des 19. Jahr 
hunderts. Aber erst ganz allmählich setzte sich die neue Technik der 
landwirtschaftlichen Produktion durch. Noch bis in die Mitte des 19. Jahr 
hunderts herrschte die alte Dreifelderwirtschaft vor 2 ). Der Übergang zur 
Stallfütterung wurde eben vollzogen. Die Verwendung des künstlichen 
l ) Philippovich, Grundriß der politischen Ökonomie 1909 II. Bd. I. Teil 
S. 137. 
9 Sombart, Der moderne Kapitalismus Bd. II S. 102.
	        

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The Nature of Capital and Income. The Macmillan Company, 1923.
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