Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404219
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236878
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1114 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
II. Zivilrecht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft
  • Encyklopädie der Rechtswissenschaft (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • I. Rechtsphilosophie und Universalrechtsgeschichte von Professor J. Kohler in Berlin
  • II. Zivilrecht

Full text

8* 
1. Bruns-Lenel, Geschichte und Quellen des römischen Rechts. 153 
assungszeit ist ungewiß. Doch scheint die Schrift am besten in die zweite Hälfte des 
jünften Jahrhunderts zu setzen. Sie ist vielleicht in Frankreich entstanden, wo sie zuerst er— 
wähnt wird!. 
IV. Das sogenannte syrisch-römische Rechtsbuch, eine unvollständige, unsystematische, 
wissenschaftlich wertlose Darstellung des römischen Rechtes, hauptsächlich Erb⸗— und Ehe— 
recht, Strafrecht und Prozeß, mit mancherlei fremdartigen, wohl dem Vulgarrechte? ent— 
nommenen Zusätzen, namentlich in Bezug auf Intestaterbfolge. Die Aussprüche der 
lafsischen Juristen liegen zu Grunde, sind aber durch starke, teilweise mißverständliche 
Uberarbeitung fast unkenntlich gemacht. Das Buch ist ursprünglich griechisch geschrieben, 
dann ins Syrische übersetzt. Diese Übersetzung ist dann armenisch und arabisch bearbeitet; 
wir besitzen den syrischen, armenischen und arabischen Texrt. Däs Werk ist höchst wahr⸗ 
scheinlich ums Jahr 476 (unter Basiliskos) in der Osthälfte des Reiches verfaßt, sicherlich 
aicht von einem Juristen, eher von einem Geistlichen zum Gebrauche in den geistlichen 
Gerichten. Die Kompilation ist im praktischen Gebrauche nicht von der Justinianischen 
Gesetzgebung verdrängt worden, sondern hat bis ins 17. Jahrhundert in großem An— 
sehen gestandens. 
B. Justinian. 
869. Das abendländische Kaiserreich war untergegangen, Italien von den 
Ostgoten erobert, ein neues Reich durch Theo der ich gegründet, da bestieg in Konstan— 
tinopel im Jahre 527 ein Mann den Thron, der, weder an Geist noch Charakter groß, 
doch durch geschickte Benutzung der Verhältnisse und Personen noch einmal eine Art 
Restauration des altrömischen Reiches und seines Glanzes durch Verbindung von Italien, 
Asien und Afrika mit Griechenland herzustellen vermochte und für das römische Recht in 
lurzer Zeit die Arbeit ausführte, die notwendig war, um es zu einer Art geschichtlichen 
Abschluffes zu bringen und so seinen Übergang auf die Nachwelt zu ermöglichen. Dies 
ist Ju stinian, der im Jahre 182 in Tauresium, einer kleinen Stadt des heutigen 
Serbiens, geboren ist“. Sein Onkel Justinus, der sich vom gemeinen Soldaten äll— 
mählich zum Kaiser emporgeschwungen hatte, ließ ihn studieren und in den Staatsdienst 
eintreten, nahm ihn 527 zum Mitkaiser an, starb aber bald darauf und hinterließ ihm 
den Thron, den er bis zu seinem Tode 565 behielt. Justinians Persönlichkeit ist bei 
Aus einer jetzt verlorenen Handschrift herausgegeben von Cujaz 1577; pon Puggé 18388. 
a.“, (Daß dies Vulgarrecht auf griechische, nur sehr vereinzelt auf orientalische Rechtsanschauungen 
rückgeht, ist Bruns Jegenüber überzeugend nachgewiefen worden durch Mirteis, Reichsrechtu. 
Volksracht besonders S. RNß is * 
bZuerst vollständig mit großem Kommentare herausgegeben: Syrischerömisches Rechtsbuch aus 
—— d sahrhundert von Bruns und Sachau. 1880: vaͤl. Hube, Zeitschrift fur Rechtsgeschichte, 
Tuacwis, Vita Iustiniani 1781. J. Bryce, The life of J. by Theophilus English 
bistorios revien 1887. N 8 p. 657 88.). In dieser musterhaften Untersuchung ist ausgefuͤhrt: 
Zuerst Alemanni hat in Vorrede und Anmerkungen zu feiner Ausgabe der historia sreana des 
Lrokop 628) auf, eine Lebensbdeschreibung Justinians don seinem Lehrer, dem Abte Theophilus, 
hingewiesen und einzelne Angaben daraus gemacht. Andere, bis in die Neuzeit, haben ihm diese 
nachgeschrieben. Die Schrift nt nie veröffentucht und nugents eine Handschrift aufzufinden. Bryce 
hat aher in der Vibliothet Barberini dinen kurzen lateinischen Aufsatz mit erläuternden Anmerkungen 
Zideckt den sein Verfasser als Auszug aus dem Leben Justinians von seinem Lehrer Bogumil bezeichnet. 
dsumil ist Theophilus. Dieser Auͤfsatz rührt her vonJ. Th. Marnavich, Bischof von Bosnien 
— einem unkritischen, erfindungsreichen Slawisten, der mit Alemänni Beziehungen hatte. 
weitelhaft machte Lilemannt seine Aingaben ledigtich dach diefem Schriftstücke Ss ist von ge⸗— 
Inger Bebeutung, vb Narnavich seine rzahlung ans der Iradition ahn den es wirküch ein Leben 
Justimians von die femn Bogrmtl gab: denn unglaubwürdig wäre dies auch. Den Slawen war 
Iustinianus An sagenhafter Held ihres Stammes geworden, weil er da geboren wurde, wo sie später 
saen, ähnlich wie Theoderich den Deutschen. So fallen alle Rachrichten zusammen, die sich allein 
d Fheophilos ftutzen Justiniaas slaw se Abtunft die Slaͤmen waten, damals noch nicht so weit 
lich vorgedrungen. Rösler, Sitzungsberichte der Wiener Akademie. 1878. J I1IS ff.), der Name 
prauda (den Rarnavich slawisch deutet die Namen der Ellern und Verwandten, der Heldenkampf 
mit Reecared, der Nusenttee —
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Begriff. Psychologische Und Sittliche Grundlage. Literatur Und Methode. Land, Leute Und Technik. Die Gesellschaftliche Verfassung Der Volkswirtschaft. Duncker & Humblot, 1901.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.