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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Multivolume work

Identifikator:
1896404200
Document type:
Multivolume work
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896404294
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236881
Document type:
Volume
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot [u.a.]
Year of publication:
1904
Scope:
1184 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Öffentliches Recht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

3. Kap. Der Nahrungsspielraum 389 
Hinweis die Frage und Bedeutung ‚des außenbedingten Teils des 
Nahrungsspielraumes für das Volkswachstum nur angeschnitten. Mit 
der Zunahme dieses Teils des Nahrungsspielraumes nämlich ergeben 
sich eine ganze Reihe von wichtigen und ernsten Fragen für ein 
Volk, denen wir uns im folgenden zuzuwenden haben. 
5. Der außenbedingte Teil des Nahrungsspiel- 
raumes. — Wir haben schon oben an der Hand der Entwicklung 
des deutschen Außenhandels die äußeren Merkmale dieses Aus- 
tausches zwischen Boden und Arbeit kennen gelernt. Die bereits 
oben zitierten Sätze, namentlich von Malthus und Rümelin, 
haben auf die unbestreitbaren Schattenseiten einer derartigen Ent- 
wicklung hingewiesen. Der tiefere Sinn dieses Austausches, unter 
dem Gesichtspunkt von Bevölkerung und Wirtschaft betrachtet, ist 
dabei der, daß Länder, die dem innenbedingten Teil des Nahrungs- 
spielraumes gegenüber zu wenig oder zu viel an Bevölkerung, d. h. 
an Arbeitskraft aufweisen, miteinander in Austausch treten. In 
beiden Gattungen von Ländern fehlt das erforderliche Gleichgewicht 
zwischen den einzelnen Produktionselementen. Die den Gaben des 
Bodens gegenüber zu dicht bevölkerten Staaten haben ein Übermaß 
an Arbeitskraft. Diese wird in der Weise im Interesse der Aus- 
weitung des Nahrungsspielraumes nutzbar gemacht, daß Nahrungs- 
und Rohstoffe aus fremden Ländern bezogen und von jenen in 
gebrauchsfertige Güter umgewandelt und dann — von anderen 
Möglichkeiten des Zahlungsausgleichs abgesehen — zur Bezahlung 
der vom Ausland bezogenen Nahrungs- und Rohstoffe wieder an 
dasselbe abgegeben werden. 
Dieser hier zunächst rein mechanisch dargestellte Austausch 
von Boden gegen Arbeit ist keine Erscheinung der neuesten Zeit, 
wenn er auch hier an Bedeutung und Umfang gewaltig zugenommen 
hat. Auch die antiken Stadtstaaten haben bereits einen Außen- 
handel auf dieser Grundlage gekannt und seine Entwicklung stand 
ebenfalls in engem Zusammenhang mit dem Volkswachstum, wenn- 
gleich in jener Zeit vor allem der Versuch gemacht wurde, „durch 
Gewalt, d. h. durch politische Beherrschung anderer, sich alle die 
Vorteile eines Volkswohlstandes zu verschaffen, die in einer höheren 
Entwicklung aus dem Wohlstand einer nationalen Industrie und, eines 
nationalen Handels resultieren würden“ !). Auch die Handelspolitik 
des Altertums ist vielfach in den Dienst der Bevölkerungspolitik 
gestellt worden, wenngleich der einfache Güteraustausch im Handels- 
1) Hasebroek, Staat u. Handel, a. a. O., S. 108,
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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